LEINACH

Die Schulsanierung in Leinach ist der größte Brocken

Deutlich steigt der Etat der Gemeinde Leinach: im Vergleich zum Vorjahr (6 473 054 Euro) weist das Gesamtvolumen nun 8 221 601 Euro auf. Hauptgrund dafür ist die energetische Sanierung der Grundschule. Inklusive weiterer Baumaßnahmen sind im Haushaltsentwurf Investitionen von 2,268 Millionen Euro vorgesehen.

Der von Kämmerer Michael Kurz vorgelegte Entwurf sieht aus dem 5 096 663 Euro umfassenden Verwaltungshaushalt eine Zuführung von 563 711 Euro zum Vermögenshaushalt (3 124 938 Euro) vor. Eine Kreditaufnahme von 250 000 Euro soll nur bei Bedarf in Anspruch genommen werden. Die Satzung zum Etatentwurf samt Finanz- und Stellenplan verabschiedete der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig.

Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer wird mit 1 553 250 Euro veranschlagt. Dabei geht der Kämmerer von einem leichten Plus im Vergleich zum Vorjahresansatz von 82 840 Euro aus. Somit bleibt der Einkommensteueranteil die größte Position auf der Einnahmenseite, gefolgt von den Schlüsselzuweisungen. Für den Haushaltsausgleich ist eine Rücklagenentnahme von 285 987 Euro geplant.

Der überwiegende Teil der im Verwaltungshaushalt vorgesehenen Ausgaben betrifft die energetische Sanierung der Grundschule. Die voraussichtlichen Kosten von 1,578 Millionen Euro werden allerdings mit 90 Prozent aus dem KIP-Programm (Kommunalinvestitionsförderungsfonds) bezuschusst.

Als weitere Ausgaben im Vermögenshaushalt erscheinen die Kosten für den zweiten Abschnitt der Sanierungsmaßnahme in der Claus-Schnabel-Straße mit 330 000 Euro. Vor dem Abschluss steht auch die Außenrenovierung der Julius-Echter-Kirche. Der Anteil der Gemeinde für die Baulast der Turmsanierung beläuft sich voraussichtlich auf 108 000 Euro. Über zwei Jahre verteilt ist die Umfeld-Neugestaltung der Julius-Echter-Kirche mit einem Eigenanteil der Gemeinde von 316 000 Euro.

Weitere Investitionen sind für Sanierungsarbeiten in beiden Friedhöfen mit einem Gesamtumfang von 75 000 Euro vorgesehen. Darüber hinaus sind weitere 35 000 Euro für die Errichtung eines Naturfriedhofs berücksichtigt. Für die dringend notwendige Erweiterung der Kindertageseinrichtungen sind Planungskosten von 150 000 Euro veranschlagt.

Der Stand der allgemeinen Rücklage belief sich zum Jahresende auf rund 852 823 Euro, der zum letzten Jahreswechsel eine Verschuldung von 2 018 799 Euro gegenüberstand. Am Ende des ersten Quartals im Jahr 2017 konnte allerdings die Zwei-Millionen-Grenze inzwischen unterschritten werden, hatte Bürgermeister Uwe Klüpfel (CFW) bereits in der Bürgerversammlung im März berichtet.

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