GIEBELSTADT

Die Sorgen der Flugplatzgegner

Unaufhörlicher Hubschrauberlärm, Krach von Düsenjets, laute Transportmaschinen, Kerosingestank: Die Giebelstadter haben, als der Militärflugplatz noch von den amerikanischen Streitkräften genutzt wurde, einiges durchgemacht und sind jetzt besonders hellhörig, wenn es um die künftige Nutzung als Verkehrslandeplatz geht.
In den fünfziger und sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts fanden auf der Giebelstadter Airbase große Flugschauen statt. Dabei gab's die merkwürdigsten Militärflugzeuge zu sehen. Künftig soll der Flugplatz zivil genutzt werden.
Auch wenn sich dieses Horrorszenario auf dem Giebelstadter Verkehrslandeplatz wahrscheinlich nicht mehr abspielen wird und politisch auch nicht gewollt ist, fürchten Flugplatzgegner trotzdem, dass die geplanten täglichen Öffnungszeiten von 6 bis 22 Uhr und die Festsetzung des maximalen Startgewichts (MTOM) auf 30 Tonnen für nichtgewerbliche Flüge zu einer höheren Flugbelastung als bisher führen könnten.   Außerdem kritisieren sie, dass sich die Anzahl der künftigen Flüge an einer Prognose des Luftamtes Nodbayern orientiert. So werden für das Jahr 2023 mindestens 7660 und maximal 16 400 ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen