WÜRZBURG/BERLIN

Die Widerstandskämpferin aus Rottenbauer

In Berlin erinnern ein Gedenkstein und eine Straße an Anna Ebermann. Die 1891 in Rottenbauer geborene Frau stellte sich mit ihrer Familie dem Hitler-Regime entgegen.
Anna Ebermann brach als junge Frau nach Berlin-Weißensee auf, um dort mit ihrem Ehemann Karl, einem Bäcker, und drei Kindern zu leben. Foto: Bast Medien
Am Ende wurde sie von den Nazis ermordet – in der Ungewissheit, welches Schicksal ihre Kinder wohl ereilt hatte. Und vor allem in Sorge um ihre Tochter, die wie sie inhaftiert worden war. Monatelang hatte Anna Ebermann aus Rottenbauer in einer kleinen, kalten Zelle auf ihre eigene Hinrichtung gewartet. Diese wurde am 17. März 1944 in Berlin-Plötzensee vollzogen. In der Berliner Gürtelstraße 11 erinnert schon seit den 1950er Jahren ein Gedenkstein an sie. Und auch eine Straße im Bezirk Lichtenberg wurde bereits 1976 nach der Widerstandskämpferin Anna Ebermann benannt, die 1891 im heutigen Würzburger ...
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