WÜRZBURG

Die Zugfahrt, die im Alptraum endete

Eine Augenzeugin berichtet, wie sie das Axt-Attentat eines jungen Afghanen auf Reisende in einem Regionalzug erlebt hat und warum ihr Minuten wie Stunden vorkamen.
Attacke in Regionalzug
In einem Regionalzug war ein 17 Jahre alter Afghane mit einer Axt und einem Messer auf Fahrgäste losgegangen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Es waren die Schreie der anderen Passagiere, die Isabell Konrad aufschrecken ließen. Sie saß ganz vorne in dem Zugabteil, in dem am Montag vergangener Woche ein 17-jähriger Flüchtling aus Afghanistan vier Reisende mit einer Axt und einem Messer schwer verletzt hat. Isabell Konrad möchte erzählen, was sie in dieser Nacht erlebt hat. Um ihre Erlebnisse besser verarbeiten zu können, aber auch aus Respekt vor den Mitreisenden, die all ihren Mut zusammengenommen haben, um das Leben der vier Opfer zu retten. Sie hatte dem Abteil den Rücken zugewandt und las versonnen in ihrem Buch. Ihr Mann Bernhard war im Sitz ...
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