Würzburg

Die lange, kurze Geschichte der Würzburger Räterepublik

Warum die Revolution am 7. April 1919 nach Würzburg kam und warum sie zwei Tage später schon wieder endete.
7. April 1919, 16 Uhr: Der schwäbische Schreiner Anton Waibel ruft auf dem Würzburger Neumünsterplatz vor 3000 Würzburgern die Räterepublik aus.  Foto: Stadtarchiv
Würzburg am 9. April 1919 um halb Vier in der Nacht: Beim Rechtsrat Hans Löffler klopft wer an die Haustür. Löffler macht auf. Vor ihm stehen Gesandte des Revolutionären Aktionsausschusses (RAA) und erklären auf gut Würzburgerisch: "Wir sollen Ihnen verhaft." Lesen Sie auch: Der Mann, der in Würzburg die Räterepublik ausrief Lesen Sie auch: Felix Fechenbach: Ein rührend unbeholfener Revolutionär So klopfen in dieser Nacht Fäuste an 16 Haustüren in der Stadt. Am frühen Morgen kleben rosafarbene Plakate an Häuserwänden, und die Passanten lesen: "Zur Vermeidung von Blutvergießen und zum ...
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