REMLINGEN

Diskussion um Eintritt für Mittelaltermarkt

Einstimmig erteilten die Räte in der jüngsten Sitzung der Marktgemeinde Remlingen die baurechtliche Genehmigung für den geplanten Umbau mit Erweiterung eines Getränkemarktes mit Lager im Ansbacher Weg.

Der Antragsteller plant einen Anbau an der nördlichen Gebäudeseite des Getränkemarktes. Zusätzlich soll an der Südseite ein neuer Gebäudeeingang sowie in der nördlichen Grundstücksecke eine offene Unterstellhalle errichtet werden. Die geforderten Stellplätze wurden ausgewiesen, sodass dem Einvernehmen der Räte nichts im Wege stand.

Abbruch Dachgeschoss

Befürwortet und genehmigt haben die Marktgemeinderäte einen Antrag auf Abbruch und Neuerrichtung eines Dachgeschosses in der Langen Gasse. Das Dachgeschoss des bestehenden Wohnhauses soll abgerissen werden. Zur Schaffung zusätzlichem Wohnraums soll die neue Dachkonstruktion mit höherer und steilerer Dachneigung sowie mit Gauben wiederhergestellt werden. Das Bauvorhaben ist nach Prüfung der Verwaltung zulässig.

Erweiterung „Alte Straße II“

Grundsätzliches Einvernehmen erteilte man dem Bauleitplan der Gemeinde Holzkirchen als Träger öffentlicher Belange. Planungsgegenstand ist die Erweiterung des Wohnbaugebiets „Alte Straße II“ in Holzkirchen durch Ausweisung von vier weiteren Bauplätzen. Der Standort ist von Remlingen so weit entfernt, dass es keine optischen, akustischen oder anderweitigen Beeinträchtigungen gibt.

Antrag Musikkapelle „Auftakt“

Sehr schwer haben sich die Markt-Gemeinderäte bei der Ablehnung eines Antrages der Musikkapelle „Auftakt“ auf einen Investitionskostenzuschuss für ein anstehendes Konzert getan. Die Musikkapelle „Auftakt“ nahm Bezug auf die Richtlinien, der ab dem Jahre 2015 neu eingeführten Vereinsförderung. Gemäß Beschluss des Marktgemeinderates vom 19. Januar werden besondere Veranstaltungen auf Antrag gesondert behandelt. Im Rahmen der jährlichen Vereinsförderung erhält die Musikkapelle für die Jahre 2015 und 2016 jeweils 480 Euro. Zusätzlich werden die Mietkosten für den Proberaum in Höhe von 500 Euro pro Jahr durch den Markt Remlingen übernommen. Der Antrag auf zusätzliche Förderung eines für das Konzert nötigen Probewochenendes wurde abgelehnt. Gleichzeitig räumte das Gremium eine verwirrende Aussage in den Förderrichtlinien ein und bat die Verwaltung um Überarbeitung und Wiedervorlage in einer der nächsten Sitzungen.

Eintrittsgelder Mittelaltermarkt

Um einen Teil der gut 8 000 Euro Aufwandskosten für den Saatmarkt über Eintrittsgelder zu refinanzieren, schlug der Marktausschuss dem Gremium vor, künftig für den alle zwei Jahre im Rahmen des Saatmarktes geplanten Mittelaltermarkt am Schäfertor zwei Euro Eintritt pro Person zu verlangen. Bei vergleichbaren Veranstaltungen in der Umgebung würde dies so gehandhabt. Um den Mittelaltermarkt attraktiver zu gestalten, hat der Marktausschuss in der Vergangenheit Schausteller für den Markt geworben, die für die Dauer des Marktes Fahrtkosten und einen kleinen Obolus erhalten. Für den Einzelnen nicht viel, in der Summe der Veranstaltung addieren sich auch Aufwandsentschädigungen zu vierstelligen Beträgen. Ein Teufelskreis, denn ohne zusätzliche Attraktionen fehlen die Zuschauer.

Nach kurzer Diskussion zeigte sich eine grundsätzliche Bereitschaft der Räte für eine Erhebung von moderaten Eintrittsgeldern. Um hier tätig zu werden, müssen allerdings vorab grundsätzliche Beschlüsse gefasst werden. Die Marktgemeinde Remlingen, als Veranstalter des Saatmarktes, könnte nur im Rahmen der Gebührenordnung Eintritt erheben. Diese Gebührenordnung sieht aber Eintrittsgelder in der momentanen Fassung nicht vor und wird von der Verwaltung auch nicht empfohlen. Hier könnte die Bildung eines Vereines, der im Rahmen seiner Möglichkeiten Gebühren erheben kann, Abhilfe schaffen. Für den Saatmarkt im September 2016 wird es keinen Eintritt am Mittelaltermarkt geben. Für den geplanten Markt 2018 wird die Verwaltung mögliche Lösungen dem Markt Gemeinderat zeitnah vorschlagen.

Sehr gutes Trinkwasser

Erfreuliches konnte Bürgermeister Klaus Elze über die Trinkwasseranalyse des Wasserwirtschaftsamtes berichten. Die Nitratwerte aus dem Brunnen 1 und 2 liegen bei 35 Prozent und die Qualität wurde als sehr gut bewertet. Die Ergebnisse werden im Mitteilungsblatt veröffentlicht.

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