DÜRRBACHTAL

Dürrbachtal: Drei Ungleiche in einem Bezirk

Typisch Dürrbachtal: Steile Hänge, die eine ganz besondere Siedlungsstruktur nötig machen.
Typisch Dürrbachtal: Steile Hänge, die eine ganz besondere Siedlungsstruktur nötig machen.

Großflächig: Das Dürrbachtal gehört mit einer Fläche von 13,6 Quadratkilometern zu den größten Stadtbezirken. Nur das Steinbachtal ist größer. Von der Veitshöchheimer Straße zieht es sich sieben Kilometer lang bis hinauf zur Gadheimer Straße. Ein echtes Straßendorf also. Bevölkerung: Die Einwohnerzahl von aktuell 6 067 weist auf eine sehr dünne Besiedlung hin. Wobei es Siedlungsschwerpunkte gibt – in Oberdürrbach mit der Nähe zur den Unikliniken und Grombühl sowie am anderen Ende im Wohngebiet der Dürrbachau oberhalb des Gewerbegebiets.

Öffentlicher Nahverkehr: Der Stadtbezirk kämpfte zuletzt für eine gute Anbindung. Die Buslinie 13 sollte 2010 „ausgedünnt“ werden. Die Proteste aus der Bürgerschaft waren enorm, weil vor allem Schüler betroffen waren. Es gab Korrekturen am Fahrplan.

Aktive Bürgerschaft: Eine reine „Schlafstadt“ ist das Dürrbachtal nie geworden. Auch wenn Dürrbachau, Unter- und Oberdürrbach als gemeinsamer Stadtbezirk gelten, sind sie nie richtig zusammengewachsen und eigene Einheiten geblieben. Die Dürrbachau hat einen Bürgerverein mit Themen, die vor allem mit der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber oder dem Gewerbe zusammenhängen. Unterdürrbach hat einen Bürgerverein und in Oberdürrbach gibt es adäquat einen Vereinsring, der Bürgerinteressen vertritt.

Lebendiges Vereinsleben: Im Stadtteil gibt es 24 Vereine mit viel Jugendarbeit und: zwei Sporthallen.

Wahlen: Da fiel der Stadtteil bei der letzten Bundeswahl nicht wirklich aus dem Rahmen. Starke CSU (36,9 Prozent) die SPD auf Würzburger Niveau (20 Prozent) und 15,9 Prozent Grüne.

Weniger idyllisch: Die Wirtschaft pulsiert in der Dürrbachau. Nicht jeder Anwohner freut sich.
Weniger idyllisch: Die Wirtschaft pulsiert in der Dürrbachau. Nicht jeder Anwohner freut sich.

Rückblick

  1. Wo das Zentrum geplant war, ist heute eine Oase
  2. Die integrative Kraft des Sports
  3. Überzeugt vom Heuchelhof
  4. Mit neuer Identität raus aus dem Getto
  5. Heuchelhof: Nicht mal halb so groß wie geplant
  6. Zum Abschluss vom Frauenland an den Heuchelhof
  7. Das Frauenland ist über ein Jahrhundert einfach gewachsen
  8. Kulturelles Aushängeschild: Kunstmaler Curd Lessig
  9. Urgestein der Keesburg
  10. Ziemlich schwarz und doch auch grün
  11. Ein Turbo-Dorf wächst immer noch weiter
  12. Ein Kuhstall neben der Sparkasse und Apotheke
  13. Lengfeld: Platz für Gewerbe und Familien
  14. Die Stimme der Bürgerschaft
  15. Die Fantasie der Kinder wecken
  16. Jahrhunderte unter dem Schutz des Bischofshuts
  17. Der Stadtbezirk Altstadt in Zahlen
  18. Alexandra Memmel: leidenschaftliche Stadtführerin
  19. Die Brückenheiligen
  20. Meist müssen private Bauherren planen
  21. Ein Stück Stadt, das gerne Dorf ist
  22. Goldener Löwe von Stift Haug
  23. Das wandelnde Ortsarchiv
  24. Als die Traktoren mit der Apfelernte Schlange standen
  25. Versbach: ein familienfreundlicher Stadtteil
  26. Der Stadtteil, der ein richtiges Städtle ist
  27. Weine, Vereine und prominente Söhne
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  29. Ein Täschner für die Einkaufsstraße
  30. Bayla-Abbruch, XXXL-Offensive und neue Wohnungen
  31. Stadtteilserie: Von Grombühl nach Heidingsfeld
  32. Grombühl: Bunt, vielfältig und oft unterschätzt
  33. Grombühl: Eine Mischung aus Berlin und Kaff
  34. Grombühl: Eine Welt der kleinen Leute
  35. Grombühl: Uralt und international
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  37. Ernst Köhler war Nordbayerns erster Biobäcker
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  40. Rottenbauer: Würzburgs kleinster Stadtteil wächst weiter
  41. Was von den Leighton Barracks in Zukunft übrig bleibt
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  43. Der Professor für Kartoffeln
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  45. Topographisch und ökologisch auf hohem Niveau
  46. Hochhäuser im Tal und Eigenheimer am Hügel
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