WÜRZBURG

Ehemaliger Heuchelhof-Pfarrer Erwin Kuhn starb mit 84 Jahren

Der damalige Heuchelhof-Pfarrer Erwin Kuhn im Jahr 1999. Am Dienstag starb er im Alter von 84 Jahren.
Der damalige Heuchelhof-Pfarrer Erwin Kuhn im Jahr 1999. Am Dienstag starb er im Alter von 84 Jahren. Foto: ArchivTheresa Müller

Monsignore Erwin Kuhn, von 1973 bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand im Jahr 1999 Pfarrer von Sankt Sebastian am Heuchelhof, ist am Dienstag, 21. Januar, im Alter von 84 Jahren in Würzburg gestorben.

Kuhn wurde 1929 in Altbessingen geboren. Nach der Priesterweihe am 17. Juli 1955 in Würzburg war er Kaplan in Wolfsmünster, Ernstkirchen, Aschaffenburg-Unsere Liebe Frau und Würzburg-Sankt Adalbero. 1962 wurde Kuhn Kuratus in der neu gegründeten Gemeinde Veitshöchheim-Heiligste Dreifaltigkeit. Von 1965 bis 1967 war er zusätzlich Standortpfarrer im Nebenamt für die Militärseelsorge im Standort Veitshöchheim. 1973 wechselte er nach Würzburg, wo er Gründungspfarrer der Pfarrei Sankt Sebastian war.

Bis 1999 wirkte er 26 Jahre als Pfarrer am Heuchelhof. Dort baute er die Gemeinde und die Seelsorge auf und trug dazu bei, dass die Menschen am Heuchelhof eine neue Heimat fanden. Kuhn galt als „Anwalt der sozial Schwachen“. Die Integration der Aussiedler, die Arbeit mit jungen Familien und die Ökumene lagen ihm besonders am Herzen. In seiner Amtszeit entstanden Kirche und Pfarrzentrum Sankt Sebastian sowie das Jugendbegegnungshaus „Windrad“ mit Scheunenkirche Sankt Hedwig im Gut Heuchelhof.

Von 1975 bis 1980 war Kuhn zudem Caritaspfarrer für das Dekanat Würzburg-Stadt. Zum Monsignore ernannt wurde er 1997. Seit 2001 war er Geistlicher Beirat des Katholischen Kaufmännischen Vereins (KKV) Confidentia. Als Ruhestandspfarrer half er von 2001 bis 2011 in Würzburg-Sankt Albert sowie in der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Albert und Sankt Jakobus“ in der Seelsorge mit. Für seine Verdienste erhielt Kuhn 1999 von der Stadt das Silberne Stadtsiegel und die Silberne Stadtplakette, von der Stadt Arnstein, zu der sein Geburtsort Altbessingen gehört, 2004 das Silberne Stadtsiegel. Die Bundesrepublik Deutschland verlieh ihm im Jahr 2002 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Das Requiem wird am Samstag, 25. Januar, um 11 Uhr in der Pfarrkirche in Altbessingen gefeiert. Die Beisetzung schließt sich an.

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