EIBELSTADT

Ehrenbürgerwürde für Franz Schicklberger

Eine besondere Auszeichnung bekam Dr. Franz Schicklberger: Er wurde zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.
Dr. Franz Schicklberger (rechts) erhielt von Bürgermeister Markus Schenk die Eibelstädter Ehrenbürger-Urkunde. Foto: WILMA WOLF

Für sein jahrzehntelanges Wirken um das Wohl von Eibelstadt überreichte ihm Bürgermeister Markus Schenk die Ehrenbürgerurkunde. Die höchste Auszeichnung, die die Stadt zu vergeben hat.

Anhand einiger Wegmarken beleuchtete Schenk das umfangreiche Wirken Schicklbergers. Denn auf all seine Aktivitäten einzugehen, dazu reiche die Redezeit bei weitem nicht aus.

Schicklberger ist gebürtiger Österreicher und war Lehrer für Deutsch, Geschichte und katholische Religion an einem Würzburger Gymnasium. Dazu Lehrbeauftragter an der Uni Würzburg für Hebräisch. 1985 zog er mit seiner Familie von Höchberg nach Eibelstadt.

Seit 24 Jahren ist er Vorsitzender des Heimatvereines, seit 27 Jahren Verantwortlicher für das Heimatmuseum der Stadt und seit zwölf Jahren Stadtarchivar. Zu seinen herausragenden Leistungen gehören heimatkundliche, historische und volkstümliche Publikationen, Bildbände, Aufsätze und Referate über Eibelstadt, so beispielsweise über die Mariensäule und den Marktplatz, den alten Fronhof oder die Kreuzkapelle.

Außerdem hat er rund 200 Zeitungsartikel über Eibelstadt verfasst. „Allein dies zeigt anschaulich, welch großen Einsatz, welche Zielstrebigkeit und Kompetenz Sie stets bewiesen haben und welch nachhaltigen Einfluss Ihr ehrenamtliches Wirken auf die Entwicklung von Eibelstadt hatte“, sagte Schenk. Menschen wie Schicklberger, die sich in ihrem Alltag für das Gemeinwesen einsetzen, seien es, die die Gesellschaft funktionstüchtig machen und ihr Wärme verleihen.

„Sie haben bürgerschaftlichem Engagement in Eibelstadt ein Gesicht gegeben“, so Schenk weiter. Diese Lebensleistung finde mit der Verleihung der Ehrenbürgerschaft nun eine angemessene Würdigung.

Überrascht war der Geehrte von dieser großen Auszeichnung, für die er sich bei der Stadt bedankte. Dank sagte er auch seiner Frau Cordula, die „mich an einer langen, langen Leine hat arbeiten lassen“, Altbürgermeister Heinz Koch und dem „harten Kern“ des Heimatvereins. Sein Motto und das des Heimatvereins seit stets gewesen: www.de oder anders gesagt: „Wir wurschteln weiter.“

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