Röttingen

Ein Bürgermeister für die Bäum

Es ist ein Kuriosum: Das Dorf Schönstheim existiert schon seit 550 Jahren nicht mehr, hat auch keine Bürger und wählt dennoch alle Jahre wieder einen neuen Bürgermeister.
Grüne Idylle: der Schönstheimer Wald. Foto: Wilma Wolf
Um 1295 wurde die Burg Schönstein und das östlich davon gelegene Dippach mit 16 Hofstellen, sogenannten Huben, erstmals urkundlich erwähnt. 1345 verkaufte Graf Kraft II. von Hohenlohe-Weikersheim Burg und Teile der Siedlung an das Bistum Würzburg. Der Name Schönstheim wurde dann im Laufe der Zeit auf Burg und Dorf übertragen und so heißt es bis heute.Und auch wenn die Gemeinde keine Einwohner mehr hat, so hat sie doch jede Menge Wald und ein paar Wiesen, insgesamt 300 Hektar, 22 Hektar davon gehören der Allgemeinheit. Eine grüne Idylle vor den Toren der Stadt Röttingen. Und sie hat ein Ortsoberhaupt. Seit 2.
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen