SONDERHOFEN.

Ein Gang durch die sagenhafte Flur

Viele Sagen und Geschichten gibt es im Ochsenfurter Gau. Einige davon waren beim Grenzgang in Sonderhofen zu hören.
Altes Brauchtum: Beim Sonderhöfer Grenzgang wurde Thomas Götz vom Feldgeschworenen-Obmann Willi Loos (links) und von Bürgermeister Heribert Neckermann kräftig mit dem Hosenboden auf den Dreimarker gestaucht. Foto: Foto: Hannelore Grimm
Ein Grenzstein am äußeren Rand der Sonderhöfer Flur dürfte Thomas Götz gut im Gedächtnis bleiben. Dem alten Brauch zu Folge „stauchten“ Feldgeschworenen-Obmann Willi Loos und Bürgermeister Heribert Neckermann das Hinterteil des jungen Sonderhöfers auf den sogenannten „Dreimarker“ am Gelchsheimer Waldgebiet „Krackenhölze.“ Bei dem Grenzgang umrundeten etwa zwei Dutzend Teilnehmer, darunter einige auswärtige, die örtliche Gemarkungsgrenze.