Unterpleichfeld

Ein Jahr nach Todesfahrt bei Unterpleichfeld beginnt der Prozess

Viel zu schnell war ein Fahranfänger laut Anklage im November 2018 unterwegs und verursachte dabei einen Unfall – den eine Frau nicht überlebte.
Nach dem Unfall im November 2018 bot sich den Rettungskräften ein Bild der Verwüstung. Foto: Berthold Diem

An diesem Dienstag muss sich das Jugendschöffengericht in Würzburg erneut mit einem tödlichen Verkehrsunfall befassen. Bei dem Unglück, das ein Fahranfänger durch überhöhte Geschwindigkeit ausgelöst hatte, war eine 48-jährige Frau ums Leben gekommen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem heute 19-Jährigen Unfallverursacher fahrlässige Tötung vor.

Der Fahranfänger war am Nachmittag des 20. November 2018 mit seinem Auto von Rimpar (Lkr. Würzburg) in Richtung Burggrumbach unterwegs – laut Anklage mit bis zu 187 Stundenkilometern statt der erlaubten 100. Nachdem er auf der kurvenreichen Strecke ein Fahrzeug überholt hatte, geriet er bei Unterpleichfeld auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem VW-Bus zusammen.

Zwei Verletzte, ein Todesopfer

Die 37-jährige Fahrerin des Kleinbusses sowie der damals 18-jährige Angeklagte wurden bei dem Unfall verletzt. Die 48-Jährige Beifahrerin in dem VW-Bus verlor ihr Leben.

Der Prozess beginnt um 9 Uhr.

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