WÜRZBURG

Ein Poesie-Park für Jehuda Amichai

Das Röntgen-Gymnasium hat für die Leseaktion „Würzburg liest ein Buch“ einen Kunst-Parcours im Ringpark geschaffen – und der Stadt eine Hausaufgabe aufgegeben.
Schülerinnen legen im Ruschkewitz-Brunnen Spiegelscheiben mit Worten aus Amichai-Gedichten aus. In den Glasplatten spiegelt sich die umgebende Natur. Foto: Foto: Patty Varasano
Ähnlich wie die Leonhard-Frank-Promenade im Mainviertel ist auch die Jehuda-Amichai-Straße ohne Postadresse – weshalb sie im allgemeinen Sprachgebrauch kaum vorkommt. Was beide Straßen noch verbindet, ist, dass sie an bekannte Würzburger Schriftsteller erinnern, die das Schicksal teilten, Würzburg während des Nationalsozialismus verlassen zu müssen. Frank, weil er ein bekennender Antifaschist war, Amichai, weil er Jude war und hier wohl nicht überlebt hätte. Leonhard Frank und seinem Roman „Die Jünger Jesu“ war im Jahr 2014 die erste Stadtleseaktion „Würzburg liest ein Buch“ ...
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