WÜRZBURG

Ein Raum für Geist statt Geld

So was hat es in Würzburg noch nicht gegeben: Einen "unkommerziellen" und von Institutionen unabhängigen Ort, wo jeder rein und sein darf. Seit drei Wochen gibt es ihn.
Unkonventionelles Domizil: Der „Freiraum“ im Inneren Graben. Das Projekt versteht sich als soziokulturelles Biotop in einer konsumorientierten Innenstadt. Foto: Foto: DANIEL PETER
Sie sind voller Energie dabei, etwas Neues zu schaffen – etwas, was es so noch nie in Würzburg gegeben hat: Einen „unkommerziellen Ort“, wo jeder rein und sein darf. „Freiraum“ nennt sich die Initiative, die federführend von Nina Bärnreuther und Dietmar Kaiser vorangetrieben wird. Seit dem 1. Dezember hat der Verein sein Domizil im Inneren Graben. Dort wird an Heiligabend ab 16 Uhr auch Weihnachten gefeiert – mit allen Menschen, die kommen möchten. Die „Freiraum“-Leute sind gegen die Produktion kurzlebiger Massenwaren und gegen Lebensmittelverschwendung, sie ...