Würzburg

Ein Schlächter bringt die Freiheit

Vor 250 Jahren wurde ein Mann geboren, der Mainfranken prägte wie kaum ein anderer. Seine Grande Armée löschte im Verein mit den Bayern das Hochstift Würzburg aus: Napoleon.
Foto von einem berühmten Gemälde: "Bonaparte überquert den Großen St. Bernhard".  Foto: Jörg Carstensen, dpa
Wolken drücken grau und schwer auf Longwood House, der Wind bläst kalten Regen gegen das eingeschossige Gemäuer. Im Salon siecht Napoleon Bonaparte. Der Krebs frisst sich durch den Magen des gewesenen Kaisers. Holt er Luft, zieht er Arsen in die Lungen. Er ahnt, dass er hier nicht überleben wird, verbannt in die unwirtlichste Gegend auf St. Helena im Südatlantik. Napoleon glaubt, seine britischen Aufseher würden ihn vergiften, peu á peu. Er irrt. Das Arsen sitzt in den Tapeten von Longwood House. Es ist ein letzter Gruß aus Unterfranken, angerührt in einer Fabrik in Schonungen, im Schweinfurter Grün, einer ...
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