HEIDINGSFELD

Ein Täschner für die Einkaufsstraße

Im „Städle“ gibt's viele Geschäfte zum Einkaufen. Und wer dazu eine Tasche braucht, geht häufig zu Lederwaren Volpert in der Wenzelstraße.
Den 1898 in Würzburg gegründeten und seit den 30er Jahren in Heidingsfeld angesiedelten Betrieb führt Michael Volpert in vierter Generation. Seine Arbeit war schon dem Fernsehen einen Beitrag wert: Der 45-Jährige ist Täschner – er repariert Koffer und Taschen, vereinzelt stellt er sie auch her. Ein seltener Beruf, weshalb Volperts Kundschaften weit über die Ortsgrenze hinausgeht.

„Aber auch die Heidingsfelder sind treue Kunden“, weiß Seniorchefin Walpurga Volpert. Die Volperts fühlen sich gut aufgehoben unter all den Geschäften („Wir helfen uns gegenseitig“) rund um Wenzel- und Klosterstraße. Hier bekommt man im Prinzip alles, was man braucht sowie ein bisschen mehr. Das „Städle“ ist ein beliebter Einkaufsort, „doch man muss mehr tun als früher“, erklärt Volpert die Aktivitäten der Geschäftsleute.

So organisiert der Verein „Heidingsfelder Selbstständige“ (Motto: „Hätzfeld hat's“) neben Verkaufsaktionen wie „Hätzfeld im Reisefieber“ auch das Ferienprogramm. Ein Geschäft vermisst Walpurga Volpert, auch wenn's kein alteingesessenes war: „So was wie den Schlecker bräuchten wir wieder.“
Heidingsfeld Teil 1
Fotos aus Würzburgs Stadtteil Heidingsfeld Foto: Thomas Obermeier

Rückblick

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