WÜRZBURG

Ein Wahrzeichen mit Geschichte

Prinzregent Luitpold ließ sich nicht lumpen. Nachdem ihm die Würzburger 1894 den Frankonia-Brunnen vor sein Geburtshaus Residenz gestellt hatten, revanchierte sich der Monarch noch im gleichen Jahr mit dem Kiliansbrunnen.
Brunnen gegen Brunnen klingt nicht originell, doch das Schmuckstück passt der Stadt bestens in Konzept: Der Bahnhofsplatz, umgeben von Prachtbauten und inmitten des Ringparks, hatte als Mitte lediglich eine einsame Balusterlampe. Da kam der sprudelnde St. Kilian als repräsentativer Mittelpunkt gerade recht. • Am Juli 1995 wird das Geschenk im Anwesenheit des Prinzregenten eingeweiht. Den Brunnen hat Stadtbaurat Peter Bernatz entworfen. Der Entwurf der bronzenen Kiliansfigur stammt vom Aschacher Bildhauer Balthasar Schmitt, den die Münchner Erzgießerei Ferdinand von Miller in Form bringt. ...
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