Unterpleichfeld

Ein blühender Acker für Hamster und Insekten

Bürgermeister Fischer beherbergt jede Menge Getier.
Bürgermeister Fischer beherbergt jede Menge Getier. Foto: Petra Höffler

Da wo sonst die Zuckerrüben wachsen und der Weizen gedeiht, summt und brummt es in diesem Jahr heftig und so allerhand Getier von Bienen und anderen Insekten bis hin zu unzähligen Vögeln tummeln sich draußen auf dem Feld „Breitwieser Höhe“ von Bürgermeister Alois Fischer. Sie freuen sich laut Pressemitteilung über jede Menge Luzerne-Grasmischung sowie Veitshöchheimer Blütenwiese.

„Die Gemeinde Unterpleichfeld war nach dem bayerischen Feldhamster-Hilfsprogramm (FHP) verpflichtet, aufgrund der Ausweisung von Bau- und Gewerbegebieten Ausgleichsflächen für den Hamster zu schaffen. Dem bin ich durch die Zurverfügungstellung von einem Teil meiner eigenen Fläche nachgekommen“, so Fischer.

In Bayern ist der Feldhamster heute in die Schutzkategorie „stark gefährdet“ (Rote Liste 2) eingestuft, in Deutschland seit 2009 sogar als „vom Aussterben bedroht“ (Rote Liste 1), heißt es weiter in der Mitteilung. Den Feldhamster gibt es in Bayern eigentlich nur noch in der Region zwischen Schweinfurt und Würzburg. Für sein Überleben braucht der Hamster schwere Lehm und Lößböden, die für die Anlage seiner Bauten geeignet sind. Gute Ackerböden also. „Ich denke, da sind die Tiere bei mir bestens aufgehoben“, freut sich Unterpleichfelds Bürgermeister über die wieder wachsende Hamsterpopulation.

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