Uffenheim

Ein externer Begleiter für die Hallenbadsanierung

Die Stadt Uffenheim hat einen qualifizierten Stadtbaumeister, dennoch war es der ausdrückliche Wunsch der CSU-Fraktion im Stadtrat, dem sich die Bürgerliste anschloss, für die anstehende Generalsanierung des Hallenbades einen externen Projektbegleiter zu beauftragten. 150 000 Euro sollen dafür in die Hand genommen werden.

CSU-Fraktionsvorsitzender Stefan Streng betonte, dass man niemanden etwas wegnehmen wolle. Vielmehr solle ein externer Projektbegleiter den Stadtbaumeister entlasten, der aber "immer noch oben draufschaut". Auch solle es der Sicherheit für die Stadt dienen, zumal 150 000 Euro lediglich ungefähr 2,5 Prozent der Kosten für die Hallenbadsanierung seien. Zumal es auch entscheidend sei, wie ausgeschrieben werde, ergänzte sein Fraktionskollege Ewald Geißendörfer.

Andreas Zander von der Bürgerliste, betonte, dass er nun nach Recherchen wisse, dass eine Projektsteuerung helfen könne, gerade auch, was zeitliche Abläufe bei solchen Projekten betreffe. Auch habe er zum Architekten "noch nicht das Vertrauen".

Ob sich die Projektsteuerung letztlich rechne, wisse sie nicht, sagte Susanne Holzmann (FWG). Eine einheitliche Fraktionsmeinung gebe es nicht. Angesichts von rund sechs Millionen Euro Bausumme, "reißen es 150 000 Euro auch nicht mehr".

SPD-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Barz fehlte es da an Verständnis. Man habe sich um 1000 oder 5000 Euro beim Hallenbad gestritten, um Kosten zu sparen. Jetzt gebe man einfach so 150 000 Euro aus. Für Thomas Gröschel (FWG) kommt die Diskussion einfach zu spät. Für eine externe Begleitung hätte man sich früher entscheiden sollen.

Stephan Popp (CSU) bekräftigte, dass man durch die 150 000 Euro, investiert in eine Projektsteuerung, mehr Sicherheit erhalte. "Man kann sich die 150 000 Euro auch schön reden", stellte Udo Kurpiela (SPD) fest. Mit zwölf gegen acht Stimmen stimmte der Stadtrat dann für die Einsetzung einer externen Begleitung des Bauprojekts. In der anschließenden nicht öffentlichen Sitzung wählte der Stadtrat dann ein Büro aus. Den Zuschlag erhielt ein Büro, das bereits Erfahrung mit Bädern hat, was es nicht zuletzt in Würzburg unter Beweis gestellt hat. Bürgermeister Wolfgang Lampe betonte, dass für den externen Begleiter 78 Termine beziehungsweise Tage vorgesehen sind.

Zur Kenntnis nahm der Stadtrat, was im Finanzausschuss beschlossen worden ist, dass die Stadtwerke zum 1. Januar 2020 beim Strom den Arbeitspreis um 1,8 Cent pro Kilowattstunde anheben. Die Grundpreise werden geringfügig erhöht. Bei einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden macht die Erhöhung 80 Euro aus.     

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