Würzburg

Ein offenes Ohr: Auch und gerade in der Weihnachtszeit

Bei Einsamkeit und starkem Stress hilft es, mit jemandem zu sprechen. Warum um Weihnachten die Seelsorge-Telefone besonders häufig klingeln.
Ein offenes Ohr: Auch und gerade in der Weihnachtszeit
Auch an den Feiertagen erreicht man die Hotline der Telefonseelsorge. Foto: dpa

Seelische Probleme vor Weihnachten sind keine Seltenheit. Im Gegenteil: Viele Menschen kämpfen in den dunklen Monaten mit Selbstzweifeln, Einsamkeit und Stress. Wird die Belastung zu groß, sollte man sich Hilfe holen.

Bei der Telefonseelsorge Würzburg/Main-Rhön erreicht man rund um die Uhr Mitarbeiter, die sich der Sorgen annehmen – egal ob bei Konflikten mit dem Partner, Streit in der Familie oder Dauerbelastung im Beruf.

Besonders viele Anrufe vor Weihnachten

Das Team vom Krisendienst Würzburg dagegen unterstützt Menschen bei sehr akuten Problemen, insbesondere in suizidalen Krisen. In diesem Jahr seien laut der Leiterin Waltraud Stubenhofer vor Weihnachten besonders viele Anrufe eingegangen. Auf Nachfrage erklärt sie, dass die Zahl der Anrufe zwar von Jahr zu Jahr schwanke, die Wochen im Advent aber natürlich eine besonders sensible Zeit seien. Betroffenen und Angehörigen kann es helfen, mit geschulten Psychologen und Sozialpädagogen nach Lösungen suchen und in suizidalen Krisen einen Ansprechpartner zu haben – natürlich kostenlos und vertraulich. 

Wer dagegen rund um Weihnachten den persönlichen Austausch sucht, kann sich an die örtliche Bahnhofsmission wenden, die beispielsweise in Würzburg Tag und Nacht geöffnet ist. Außerdem gibt es in der Region mehrere Anlaufstellen, wo man die Feiertage gemeinsam mit anderen verbringen kann.

Ansprechpartner in der Region

  • Auch an den Feiertagen erreicht man die Hotline der Telefonseelsorge gebührenfrei unter Tel. 0800 111 0 111.
  • Besteht in Notsituationen dringender Handlungsbedarf, sollte man sich dagegen an den Krisendienst Würzburg wenden. Das Team ist von Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr und täglich von 18.30 bis 0.30 Uhr unter Tel. 0931 / 571717 erreichbar.
  • Auch psychiatrische Kliniken – beispielsweise in Werneck, Lohr, Aschaffenburg oder Würzburg – sind in hochakuten Krisen eine Anlaufstelle.
  • Bei unmittelbarer Suizidgefahr sollten man direkt die Rettungsleitstelle (112) oder die Polizei (110) verständigen.
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