Waldbrunn

Ein soziales Zentrum für Waldbrunn

An die Träger öffentlicher Belange zur Stellungnahme geht im nächsten Entwicklungsschritt die Rahmenplanung zur Neugestaltung des ehemaligen Amtshofes des Klosters Oberzell in Waldbrunns Ortsmitte. Darauf verständigte sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Auf Basis der Entwicklungsideen eines öffentlichen Bürger-Workshop soll unter Einbeziehung der bestehenden historischen Bausubstanz in mehreren Bauabschnitten ein multifunktionaler Vier-Seit-Innenhof als soziales Zentrum für den Ort entstehen.

An der Grundidee, der von Architekt Stefan Schlicht dem Gemeinderat vorgestellten Gesamtkonzeption auf dem Areal zwischen Hauptstraße und Pfarrer-Kempf-Straße, hatte die Bevölkerung maßgeblich mitgearbeitet. Nach Aussage des Architekten war der Entwurf zur künftigen Bebauung und Nutzung im Vorfeld der Präsentation in der Gemeinderatssitzung mit der Regierung von Unterfranken abgestimmt worden.

Seniorengerechtes Wohnen integriert

Der Wunsch nach einem sozialen Zentrum in Kombination aus historischer Bausubstanz und angrenzenden Neubauten hatte sich bei der Ausarbeitung eines Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) bei einem öffentlichen Workshop unter Beteiligung der Bevölkerung, des Gemeinderates und des Büros Schlicht Lamprecht herauskristallisiert. Rund um den zu entwickelnden Vier-Seit-Innenhof soll durch Räumlichkeiten für das Mehrgenerationenhaus  "WABE", seniorengerechte Wohnungen, Tagespflege, Bibliothek und Bürger-Saal ein innerörtliches multifunktionales soziales Zentrum entstehen. Bereits jetzt schon im Umfeld vorhanden, befinden sich Rathaus, Pfarrkirche, Grundschule und der kurz vor Fertigstellung befindliche Kindergarten-Neubau.

Für Bürgermeister Hans Fiederling (UBG) "geht es mit der Rahmenplanung zur Neugestaltung des ehemaligen Amtshof des Klosters Oberzell um die Weiterentwicklung des gemeinsam erarbeiteten Grundgedankens." Geplant ist im ersten Bauabschnitt die Schaffung von Räumlichkeiten für das Mehrgenerationenhaus "WABE". Als Provisorium seit Gründung ist dies aktuell untergebracht in Wohncontainern in Nachbarschaft zum Rathaus. Die denkmalgeschützte Scheune des ehemaligen Amtshofs soll als künftiges "WABE"-Domizil eine neue Nutzung erfahren. Für die weiteren Einrichtungen, bestehend aus seniorengerechten Wohnungen, Tagespflege, Bibliothek und Bürger-Saal sind in fortlaufenden Bauabschnitten jeweils Neubauten erforderlich.

Als besondere Herausforderungen der beabsichtigten baulichen Gestaltung im Form eines Vier-Seit-Innenhof nannte Architekt Stefan Schlicht die Berücksichtigung der Vorgaben zum Brandschutz, die barrierefreie Gestaltung des Zugangs und die innerörtlichen Fußweg-Verbindungen zwischen den verschiedenen Einrichtungen.

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