UNTERPLEICHFELD

Eine Ortsumgehung für Unterpleichfeld

Einfallstraße B 19 aus Richtung Würzburg in Unterpleichfeld. Der Gemeinderat möchte eine Umgehungsstraße und setzt damit... Foto: irene konrad

(iko) Gemeinderat Klaus Stuntz von der FWG/UWG-Fraktion hat in der jüngsten Unterpleichfelder Gemeinderatssitzung den Antrag gestellt, dass das Gremium eine Stellungnahme zum Raumordnungsverfahren B 26 n (Autobahn-Westumgehung) abgibt. Er sah im Gegensatz zur Verwaltung die gemeindlichen Belange berührt. Nach längerer Diskussion fiel die Abstimmung relativ eindeutig aus. Nur zwei Gemeinderäte stimmten für die Westumgehung, zwölf sprachen sich dagegen aus.

Alois Fischer war einer der Befürworter der Westumgehung, denn „wir ersticken hier ja bald im Verkehr“. Er hofft – wie übrigens die Nachbargemeinde Bergtheim – dass die B 26 n das Verkehrsaufkommen großflächig regelt und die B 19 entlastet. Weniger Verkehr in ihrem Ort wünschen sich alle Ratsmitglieder. Die Mehrheit setzt jedoch auf eine Umgehungsstraße.

Die Verwaltung wurde beauftragt, als Begründung für die Ablehnung der B 26 n anzuführen, dass sich die Unterpleichfelder mit Blick auf eine dringend benötigte Umgehungsstraße für Unterpleichfeld, Bergtheim und Opferbaum dem Würzburger Kreistag anschließen, der auch die Westumgehung ablehnt. Außerdem befürworten die Unterpleichfelder den dreispurigen Ausbau der A 7 in beide Richtungen.

„Unsere Aufgabe ist es nicht, eine Kosten-Nutzen-Rechnung aufzumachen oder zu überlegen, auf welche Weise die Westumgehung am sinnvollsten in das regionale Verkehrsnetz passt“, nahm Bürgermeister Fredy Arnold eindeutig Stellung gegen die B 26 n. „Wir haben für unsere Gemeinde abzustimmen und wollen eine Ortsumgehung, um vor allem bei Staus auf der Autobahn oder beim Wochenend-Pendlerverkehr eine Verkehrsentlastung zu erhalten“, so Arnold.

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