Oberdürrbach

Eine echte "Gemeindekrippe" in Oberdürrbach

Große, bewegliche Figuren: Die Oberdürrbacher Weihnachtskrippe ist eine echte "Gemeindekrippe". Heuer kommt ein Hirtenmädchen hinzu. Foto: Martina Göpfert

Überall in den Pfarrgemeinden werden die Krippen aus Kisten und Verpackungen hervorgeholt und in den Kirchen aufgebaut. In der Pfarrei St. Josef Oberdürrbach gibt es laut Pressemitteilung der Pfarrei gleich zwei Krippendarstellungen.

Die erste Pfarrkirche in Oberdürrbach wurde 1816 erbaut und hat um die 60 Sitzplätze. In der Weihnachtszeit wurde in früheren Jahren auf dem rechten Seitenaltar eine kleine Krippe aufgebaut. Heute erfreut sie die Besucher im Pfarrsaal der neuen Kirche. 

Oberdürrbach wuchs und die Kirche wurde bald zu klein für die Gemeinde. Eine größere Kirche wurde geplant und im Jahre 1969 eingeweiht - diese Kirche bietet der Gemeinde nun Platz für mehr als 300 Gottesdienstbesucher. Für diese Kirche wurde in den Achtzigerjahren auf Anregung des damaligen Pfarrers Prof. Dr. Hans Fuhs (1983-1993) eine neue Krippe angeschafft. Die Krippe sollte groß genug sein, um für jedermann das Weihnachtsgeschehen anschaulich werden zu lassen.

Auf Empfehlung von Pfarrer Fuhs wurden große bewegliche Ankleidefiguren in passenden Gewändern angeschafft. Die Figurenkörper wurden von einer Holzschnitzerei im Westerwald gefertigt, die auch Schnitzer aus dem alpenländischen Raum beschäftigten. Diese fertigten die Köpfe, Hände, Füße und auch diverse Tierfiguren. Das besondere an diesen Figuren sind neben der Beweglichkeit - ihre Größe. Die Figuren sind zwischen 5 und 80 Zentimeter groß.

Schnell fanden sich begeisterte und engagierte Gemeindemitglieder und großherzige Spender, die Pfarrer Fuhs in seinem Vorhaben unterstützten, denn es musste ein passender Stall und auch eine entsprechende Kulisse für die Weihnachtskrippe geschaffen werden.

Im linken Teil der Kirche, zwischen Orgel und Altar, entstand so über die Jahre und durch die tatkräftige Unterstützung vieler geschickter Gemeindemitglieder eine großflächige Weihnachtskrippe mit einem stabilen Stall und einem großartig gemalten Prospekt einer orientalischen Stadt im Hintergrund. Die phantasievoll gestaltete Umgebung überrascht jedes Jahr die Betrachter aufs neue. Besonders zu erwähnen ist laut der Mitteilung auch die fürstliche Ausstattung der Könige aus dem Morgenland, deren prachtvolle Gewänder Annaluise Schraub aus kostbaren Stoffen liebevoll gefertigt hat.

Figur eines Hirtenmädchens gespendet

Immer wieder gibt es für den aufmerksamen Betrachter etwas Neues zu entdecken. Eine kleine Ziegenfamilie, ein Mäuschen und eine Taube beleben neu den Tierbestand. Ein Hirtenmädchen bereichert in diesem Jahr die weihnachtliche Szenerie. Großzügige Spender aus der Gemeinde und Spenden aus dem Seniorenkreis ermöglichten diese Erweiterung.

Es ist der Wunsch aller, die sich mit viel Engagement darum bemühen, die Krippe alljährlich als Mittelpunkt der weihnachtlich geschmückten Kirche zu gestalten, dass diese mithilft, das Geschehen der Heiligen Nacht für Groß und Klein Gestalt werden zu lassen.

Die eindrucksvolle Krippe kann erstmalig in diesem Jahr an Weihnachten und Dreikönig auch außerhalb der Gottesdienstzeiten besichtigt werden. An den beiden Weihnachtsfeiertagen und am Dreikönigsfest (25. und 26. Dezember sowie 6. Januar ist die neue Kirche St. Josef auch nachmittags zusätzlich jeweils von 15 bis 17 Uhr geöffnet, Ansprechpartner geben gerne Auskunft.

Gottesdienste an Weihnachten und Dreikönig in St. Josef (neu) Oberdürrbach: 24. Dezember: Kinderkrippenfeier um 16.30 Uhr; Christmette um 20.30 Uhr. 6. Januar: Hochamt zu Dreikönig mit Aussendung der Sternsinger.

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