Veitshöchheim

Eine rosige Fairtrade-Aktion an der Veitshöchheimer Schule

Die Schülerinnen und Schüler des Veitshöchheimer Gymnasiums verteilten zum Weltfrauentag an alle weiblichen Angestellten der Schule fair gehandelte Rosen.
Die Schülerinnen und Schüler des Veitshöchheimer Gymnasiums verteilten zum Weltfrauentag an alle weiblichen Angestellten der Schule fair gehandelte Rosen. Foto: Dieter Gürz

Fröhliche Gesichter gab es jüngst im Gymnasium Veitshöchheim in der zweiten Pause, denn das von Oberstudienrätin Marion Keil  geleitete Schulteam "Fairantwortung" mit den Schülern Anna Genzel, Annika Muth, Peter Hecht, Albert Oestemer, Konstantin Bien und Jakob Riegel verschenkte 100 fair gehandelte Rosen.

Anlass war der Weltfrauentag, an dem auf die Benachteiligungen von Frauen vor allem in den Ländern des Südens aufmerksam gemacht und gleichzeitig die Rechte der Frauen gestärkt werden sollen. Am Gymnasium gibt es, so die Lehrerinnen Marion Keil und Marei Lehner, viele starke Frauen, denen das Fairtradeteam eine Freude machen und ein Zeichen setzen wollte.

Die Schüler verteilten so im Mehrzweckraum die vom Fairtrade-Landkreis Würzburg gesponserten fair gehandelten Rosen an die Klassen- und Oberstufensprecherinnen, Sekretärinnen, Lehrerinnen sowie Reinigungsfrauen des Gymnasiums.

Grundsätze des Fairen Handels unterstützen

Seit November 2018 ist das Gymnasium Veitshöchheim eine "Fairtrade School". Seitdem organisiert und koordiniert das Schulteam "Fairantwortung" Schulaktionen zum Fairen Handel und kümmert sich zweimal in der Woche um den Verkauf von fairen Produkten an der Schule, um die Grundsätze des Fairen Handels zu unterstützen.

Mit einem Video führte das Schulteam "Fairantwortung" vor Augen, dass die deutsche Blumenproduktion die heimische Nachfrage nicht befriedigen kann und gut 80 Prozent der in Deutschland verkauften Schnittblumen importiert werden müssen. Auf den Blumen- und Pflanzenfarmen in Kenia, Äthiopien, Tansania, Uganda, Simbabwe, Ecuador, El Salvador, Sri Lanka und Costa Rica werden die Arbeitsbedingungen von niedrigen Löhnen, schlechten Arbeitsbedingungen und hohem Einsatz von zum Teil hochgiftigen Pflanzenschutzmitteln bestimmt. Im kenianischen Landwirtschaftssektor ist die Blumenindustrie nach Tee die zweitgrößte Devisenquelle des Landes.

Nächste Aktion am 27. März

Die Fairtrade-Standards sind das Werkzeug, um hier die Entwicklung voranzubringen. Dazu gehören Arbeitsschutz, der Weg von Mindestlöhnen hin zu existenzsichernden Löhnen, Versammlungsfreiheit und Umweltkriterien.

Die nächste Aktion des Schulteams "Fairantwortung" ist am 27. März um 19 Uhr eine Modenschau in der Schulaula mit Veitshöchheimer Models, unter anderem dabei Bürgermeister Jürgen Götz und die Ortspfarrer.

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