WÜRZBURG

Einige Hundert boten den Neonazis am Karsamstag die Stirn

Ob privat oder dienstlich – wer Zeuge eines Neonazi-Auftrittes ist, braucht ein dickes Fell, macht eine Faust in der Hosentasche und lässt sich keineswegs provozieren.
Friedlicher Protest: Mehrere Hundert Gegendemonstranten blockierten dem Neonazi-Tross am Busbahnhof fast eine Dreiviertelstunde lang den Weg in die Innenstadt. Die Polizei setzte ein Kommunikationsteam ein. Foto: Foto: Norbert Schwarzott
Ob privat oder dienstlich – wer Zeuge eines Neonazi-Auftrittes ist, braucht ein dickes Fell, macht eine Faust in der Hosentasche und lässt sich keineswegs provozieren. Das ist nicht gerade einfach, besonders dann, wenn einen provozierende Blicke der ungebetenen Gäste treffen, dumpfe Parolen losgelassen werden oder ein Funktionär der Neonazis seine Widersacher als „Abschaum“ bezeichnet. Die aber machten schon am Bahnhof deutlich, was sie von diesem Besuch in Würzburg hielten: „Nazis raus“ tönte es laut über den Busbahnhof und die Straßen der Stadt. So wie anderorts auch ist diese ...
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