ESTENFELD

Einstweilige Verfügung

Der Grüngürtel trennt optisch die Wilhelm-Hoegner-Straße von der Würzburger Straße. Foto: G. Chuleck

In der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres war auch die einstweilige Verfügung des Verwaltungsgerichts (VG) Würzburg gegen die Gemeinde ein Thema. Die Interessengemeinschaft Wilhelm-Hoegner-Straße hatte eine Verfügung vor dem Verwaltungsgericht (VG) Würzburg erreicht, die der Gemeinde einstweilig untersagt, diese Straße zur Würzburger Straße hin zu öffnen und die vorgesehenen Rodungsarbeiten am Grüngürtel durchzuführen.

Und genau dieser Grüngürtel, der nach Ansicht der Anwohner einen Lärmschutz zur Würzburger Straße darstellt, war in den Fokus von Bürgermeisterin Rosi Schraud und den Anwältinnen der Gemeinde gerückt. „Wir haben uns gemeinsam mit unserem Bauamt den Bebauungsplan ,Westlich der Konrad-Adenauer-Straße‘ ganz genau angeschaut und kommen zu dem Ergebnis, dass der Grüngürtel nicht innerhalb der Grenzen dieses Planes liegt“, so Schraud unter dem Punkt „Informationen der Bürgermeisterin“. Auch das Bauamt des Landratsamtes Würzburg komme zu genau dieser Ansicht, so Schraud. Somit sei es durchaus möglich, formulierte sie vorsichtig, dass bei der Urteilsfindung des VG Würzburg vielleicht ein falscher Bebauungsplan herangezogen worden war.

Was nun nicht bedeutet, dass die Gemeinde den Auftrag zum Abholzen des Grüngürtels wieder aus der Schublade holen darf. Vielmehr hatte Schraud fristgerecht zum 1. Dezember eine Beschwerde über die einstweilige Verfügung beim VG Hof eingereicht. Dort wird geprüft, ob sich der Verwaltungsgerichtshof (VGH) München des Falles um die einstweilige Verfügung und den möglicherweise falschen Bebauungsplan annehmen muss.

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