Würzburg

Elektromobilität anschieben

Wie bekommt man die Menschen dazu, auf alternative Verkehrsmittel umzusteigen? Die Würzburger Grünen diskutierten das mit Bürgern und Experten. 
Damit mehr Würzburger aufs Rad umsteigen, braucht es mehr Radwege. Foto: Daniel Peter
Damit mehr Würzburger aufs Rad umsteigen, braucht es mehr Radwege. Foto: Daniel Peter

"Das Ende der Verbrennungsmotoren wird in naher Zukunft kommen", ist sich Dr. Torsten Staab vom Lehrstuhl für "Chemische Technologie der Materialsynthese" der Universität Würzburg sicher. Er beschäftigt sich im Rahmen seiner Forschungstätigkeit mit der Weiterentwicklung von Akkumulatoren und war bei der Veranstaltungsreihe "Grün im Gespräch" zu Gast bei den Würzburger Grünen.

Umdenken leichter machen

Maria Gößmann, Sprecherin der Grünen Jugend Unterfranken und Kandidatin für die Landtagswahl, forderte bei der Veranstaltung mit rund 30 Besuchern auch ein Umdenken jedes Einzelnen. "Die Bequemlichkeit und die Idee des Alleine-Fahrens muss nach und nach aus den Köpfen verschwinden."

Mit Blick auf den "Green City Plan" der Stadt Würzburg forderte Gößmann: "Wir brauchen Fahrzeuge mit Elektroantrieb nicht nur im privaten Bereich, sondern auch im öffentlichen Nahverkehr, bessere Bedingungen für Radfahrer, intelligente Lösungen in der städtischen Verkehrsplanung, Car-sharing-Modelle, Mobilität on demand, Park-und-Ride-Verknüpfungen, gerade auch am Rand der Städte oder weiter draußen und bessere Taktungen bei Bus und Bahn."

Besserer Nahverkehr ins Umland

In der Diskussion wurden einige Wünsche laut: bessere Bedingungen für Radfahrer, Park-und-Ride-Parkplätze und die Wiederbelebung von kleinen Bahnhöfen und stillgelegten Strecken, um das Umland an die städtischen Angebote anzuschließen. "Umsteuern ist machbar, aber eine veränderte Mobilität muss letztlich für jeden Einzelnen Vorteile haben. Der eigene Transport muss leiser, schneller, bequemer oder billiger sein", sagt Landtagsabgeordnete Kerstin Celina (MdL). 

Dass es bei der Nutzung von Elektromobilität noch viel zu tun gibt erklärte Torsten Staab. Dazu gehöre das Recycling von Akkus, an der die Forschung noch arbeitete. Staab bietet einen Stammtisch für Elektromobilitäts-Interessierte an. Informationen zu Zeit und Ort können im "Grünen Büro" in der Textorstraße bei Geschäftsführer Aljoscha Labeille erfragt werden (Telefon 0931-18987).

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