Erinnerung an ein schweres Bootsunglück

Treffen sich seit zehn Jahren regelmäßig: Die „Ruderknörz“ (von links) Jürgen und Klaus Cleve, Manfred Kühnel, Schlagmann Benjamin Zahn und Steuermann Sebastian Kühnel.
Treffen sich seit zehn Jahren regelmäßig: Die „Ruderknörz“ (von links) Jürgen und Klaus Cleve, Manfred Kühnel, Schlagmann Benjamin Zahn und Steuermann Sebastian Kühnel. Foto: FOTO Herbert Kriener

Zehn Jahre ist es her, dass drei Ruderer vom Akademischen Ruderclub Würzburg (ARCW) nur knapp ein schweres Bootsunglück nur knapp überlebt haben. Seitdem gibt es den Stammtisch „Die Ruderknörz“, der sich jeden Samstag im Monat in der Weinstube „Maulaffenbäck“ trifft. Der Jahrestag wird regelmäßig bei Udo in der Glockengasse gefeiert.

Am Abend des 23. Oktober 1997 waren Jürgen und Klaus Cleve zusammen mit Manfred Kühnel im Doppeldreier beim Training auf dem Main. Der Steuermann konnte an diesem Abend nicht mittrainieren, und auch der Schlagmann fehlte.

Die drei Sportsfreunde hatten gerade ein paar lange harte Schläge gefahren und das Boot auf Tempo gebracht, als es in der Dunkelheit einen Schubverband frontal rammt. Das Boot hat es regelrecht unter den Schubverband gezogen und wurde überrollt. Bugmann Manfred Kühner ist bis auf den Grund des Main gedrückt worden, die beiden andern sind sofort herausgesprungen und weg getaucht.

Es hat schon einiges Glück dazu gehört, dass die Drei überlebt haben, denn dieser 23. Oktober war der kälteste, seit es Temperaturaufzeichnungen gibt. Entsprechend dick war die Ruderer angezogen, und die Kleider hatten sich schnell voll gesaugt.

Im eiskalten Wasser ist der Herzschlag in Sekundenschnelle von von 140 auf 50 gefallen, erinnert sich Jürgen Cleve. Dennoch gelang es den Dreien, das rettende Ufer an der Feggrube zu erreichen.

Wenn das kein Grund zum Feiern ist.

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