WÜRZBURG

Erinnerung an eine vergessene Würzburger Lyrikerin

Marianne Rein hätte vielleicht ein große Schriftstellerin werden können. Schon in jungen Jahren schrieb sie Lyrik und Prosa, die sich zu ihren Lebzeiten aber nicht durchsetzen konnten, denn Marianne Rein war Jüdin. 1911 geboren, lebte sie mit ihrer Mutter seit 1917 in Würzburg, wo sie etwa um 1936 zu schreiben begann.
Am Fenster: Diese undatierte Fotografie ist eines der wenigen erhaltenen Bilddokumente von Marianne Rein. Foto: Foto: Ergon Verlag
Marianne Rein hätte vielleicht ein große Schriftstellerin werden können. Schon in jungen Jahren schrieb sie Lyrik und Prosa, die sich zu ihren Lebzeiten aber nicht durchsetzen konnten, denn Marianne Rein war Jüdin. 1911 geboren, lebte sie mit ihrer Mutter seit 1917 in Würzburg, wo sie etwa um 1936 zu schreiben begann. Aus Anlass ihres 100. Geburtstags ist im Würzburger Ergon Verlag ein Buch mit Gedichten, Prosatexten und Briefauszügen erschienen. Am 27. Januar findet im Mainfranken Theater ein Abend mit Rezitationen und Liedvertonungen statt, um das Werk der Dichterin lebendig zu halten. Über ...