Erlabrunn

Erlabrunn-Prozess: Angeklagter will Freispruch

Der Ton wird härter bei der Wahrheitssuche um den Tod einer Fußgängerin. Und die Richterin wundert sich über das "grenzwertige Verhalten" eines Zeugen. 
Einen heftigen Schlagabtausch lieferten sich die Anwälte der Hinterbliebenen im Erlabrunn-Prozess am fünften Verhandlungstag mit Verteidiger Martin Reitmaier (dritter von rechts). Im Verfahren geht es um den Unfalltod einer Fußgängerin. Foto: Daniel Peter
Am fünften Verhandlungstag sammelte das Gericht fleißig Indizien zu der Frage, ob der Fahrer eines Streu-Traktors  vor drei Jahren Gisela K. überfahren und Unfallflucht begangen hat. Der Angeklagte Günther K. schweigt. Aber Verteidiger Martin Reitmaier erklärte auf Drängen des Gerichts das Ziel der Berufung: "Ein Freispruch." Nebenklage-Anwalt: "Geben Sie sich einen Ruck" Dies führte zu Diskussionen. "Geben Sie sich einen Ruck", appellierten die Anwälte der Hinterbliebenen an den Angeklagten. "Machen Sie diesem Drama ein Ende." Die Hinterbliebenen hätten ...
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