WÜRZBURG/ERLABRUNN

Erlabrunn-Prozess: Haftstrafe nach Tod am Straßenrand

Das Amtsgericht Würzburg hat sein Urteil im „Erlabrunn-Prozess“ gefällt: Der Fahrer eines Streufahrzeuges ist schuld am Tod von Gisela K. – und muss ins Gefängnis.
Erlabrunn-Prozess: Haftstrafe nach Tod am Straßenrand
Streufahrzeug (Symbolfoto). Foto: dpa
Sieben Prozesstage lang zeigte der angeklagte Gemeindearbeiter den Angehörigen der Toten die kalte Schulter. Er schwieg eisern im „Erlabrunn-Prozess“ um den Tod einer 71-jährigen Frau unter den grobstolligen Reifen seines Streufahrzeuges. Dafür redeten sich vor Gericht Zeugen fast um Kopf und Kragen, die den Angeklagten schützen wollten – und einer wanderte direkt vom Zeugenstand in die Zelle, um seine Aussage zu überdenken. Der Prozess sorgte für großes Aufsehen über die kleine Winzergemeinde im Landkreis Würzburg hinaus. Unbeeindruckt vom Rummel und dem Medieninteresse häufte das ...
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