WÜRZBURG

Erlabrunn-Prozess: „Hier geht es nicht um Rache“

Hat ein Gemeindearbeiter vor knapp zwei Jahren eine Fußgängerin überfahren? Zum Prozessauftakt schweigt der Angeklagte, doch die Indizien belasten ihn schwer.
Symbolbild Gericht
Foto: Patrick Seeger (dpa)
Als der Angeklagte mit seinen zwei Verteidigern den Würzburger Gerichtssaal betritt, schauen der Ehemann der getöteten Gisela K. und ihre zwei Söhne ihm gespannt ins Gesicht. Beteuert der 57-jährige Gemeindearbeiter seine Unschuld? Oder gibt er zu, was in der Anklage steht: Dass er am 5. Januar 2016 in Erlabrunn (Lkr. Würzburg) an einer Engstelle die Fußgängerin mit seinem Streufahrzeug versehentlich überrollte – und nach der Unfallflucht versuchte, seine Tat zu vertuschen?
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