Erlabrunn

Erlabrunn-Prozess: Überraschendes Geständnis 

Sensationelle Wende: Der Fahrer eines Streutraktors bricht nach drei Jahren sein Schweigen und gesteht, Gisela K. überfahren zu haben. Doch noch bleiben Fragen offen.
Wende im Prozess um die fahrlässige Tötung von Gisela K. vor dem Landgericht Würzburg: Der angeklagte 58-Jährige gestand, die 71-Jährige im Januar 2016 überfahren zu haben. Foto: Daniel Peter
Nach fast drei Jahren hat die quälende Ungewissheit für Erlabrunn (Lkr. Würzburg) jetzt ein Ende. Überraschend gestand der angeklagte Fahrer des gemeindeeigenen Streutraktors am Donnerstag vor dem Landgericht Würzburg: Er habe die Frau versehentlich überfahren. Er habe gedacht, er sei lediglich über einen am Straßenrand liegenden gelben Sack gefahren. Erst spät sei die Überzeugung bei ihm gereift, dass er seine Mitbürgerin überrollt habe, so Günther K. Gisela K. war am Morgen des 5. Januar 2016 an einer Engstelle vor ihrem Haus tot gefunden worden. Zunächst glaubte man an einen Sturz auf glatter Straße. ...
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