Würzburg

Ermittler schlagen Alarm: Häufiger Handy-Schmuggel in den Knast

Verbotene Waren wie Telefone, Drogen, Pornos sind auch in Würzburg hinter Gittern nur eine Geldfrage. Mit hohem Aufwand versuchen Ermittler, den Schmuggel einzudämmen.
Ermittler schlagen Alarm: Häufiger Handy-Schmuggel in den Knast
Der Kontakt nach draußen ist hinter Gittern fast abgeschnitten - außer bei Häftlingen, die sich illegal im Gefängnis ein Handy besorgen. Foto: Thomas Obermeier
Geduld gehört nicht zu den Stärken des Häftlings Josef B. in der JVA Würzburg. Ende 2017 , kaum verurteilt, bereitet der Betrüger aus dem Knast heraus bald neue Geschäfte vor - obwohl er noch einen Großteil seiner Haftstrafe von fünfeinhalb Jahren abzusitzen hat. Dafür ist ein Handy nützlich. Was scheren ihn und andere "Knackis" da, dass Mobiltelefone hinter Gittern verboten sind? B. schweigt dazu. Aber drei Insassen der JVA Würzburg versichern: Das sei nur eine Frage des Preises für Häftlinge, die sich nach Frau und Kindern sehnen, für ihren bevorstehenden Prozess Zeugen beeinflussen wollen ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen