Höchberg

Erste Planungen für Neugestaltung vorgestellt

Das Quartier zwischen Heidelberger Straße und Wirtgasse soll langfristig umgestaltet werden. Erste mögliche Planungen wurden dem Bau- und Umweltausschuss nun vorgestellt. Foto: Matthias Ernst

Im Rahmen des Städtebauförderprogramms "Aktive Zentren" hat der Markt Höchberg zur Entwicklung des Quartiers zwischen Heidelberger Straße und Wirtgasse eine städtebauliche Feinuntersuchung bewilligt bekommen. Was also in Zukunft dort möglich ist, war Aufgabe des Stadtplanungsbüros Wegner herauszufinden.

Cornelia Seifert vom Plaungsbüro stellte dem Bau- und Umweltausschuss drei Varianten vor, die reinen Wohnraum umfassen, aus einer Mischung von Wohnraum und Dienstleistungen bestehen könnten oder mehrheitlich in Richtung Parkraum gehen. Obwohl noch nicht alle Grundstücke im Besitz der Gemeinde sind, wurde die Planung schon mal über das gesamte Gebiet gelegt.

Höhenunterschied beträgt drei Meter

Die Problematik, so Seifert, sei der Höhenunterschied von der Heidelberger Straße zur Wirtgasse. Er beträgt gut drei Meter und entspricht so fast einem gesamten Stockwerk. Alle Varianten wollen Wohnraum schaffen, der in Höchberg dringend benötigt wird. Dazu gesellen sich in unterschiedlicher Menge Parkplätze, teils als Parkgarage in der Heidelberger Straße, bei einer Variante auch auch als Parkscheune, die von der Wirtgasse erreichbar wäre.

"Die Darstellungen zeigen, was städtebaulich möglich wäre", ordnete Bürgermeister Peter Stichler (SPD) die Planungen in die Entwicklung der Gemeinde ein. Grundsätzlich fanden die Vorstellungen breite Zustimmung bei den Ausschussmitgliedern. Für Matthias Rüth (CSU) ist wichtig, dass Parkraum geschaffen wird, der ein Verweilen im Ort erhöhen soll. Gleichzeitig wünscht er sich auch Geschäfte, die eine Aufenthaltsqualität bieten. Timo Koppitz (UWG) befürwortete einen Bau durch die Gemeinde und nicht durch einen Investor. So bleibe das Heft des Handelns bei der Gemeinde und man könne bezahlbaren Wohnraum schaffen. Thomas Scheder (SPD) gab zu bedenken, dass bei einer Parkgarage besser mit nur einer Ein- und Ausfahrt im Einbahnverkehr geplant werden sollte. Das würde den fließenden Verkehr nicht so ausbremsen.

Futuristische Wartehäuschen sind zu teuer

Die weitere Beratung der Objekte werden in den Fraktionen beraten und Ende November in der Marktgemeinderatssitzung soll dann ein Grundsatzbeschluss gefasst werden.

Ein Stückchen weiter ist man schon beim Bau der Bushaltestelle "Sparkasse" stadteinwärts der Hauptstraße, die weiter ortseinwärts verlegt worden war, um sie barrierefrei mit Kasseler Borden zu gestalten. Bereits 2017 hatten zwei junge Architekten einen Plan für futuristische Wartehäuschen vorgelegt, der damals sehr wohlwollend diskutiert wurde. Als man aber näher an die Kostenberechnung herankam, stellte sich heraus, dass so ein Bau das zwei- bis dreifache der Kosten einer normalen Bushaltestelle betragen würde.

Trotz intensiver Suche nach einer kostengünstigeren Ausführung, kam man letztlich zu dem Schluss, dass die überdachte Bushaltestelle so nicht realisierbar ist. Deshalb wurde nun beschlossen, eine Variante ähnlich der Bushaltestelle "Gasthaus Lamm" vor der Raiffeisenbank zu errichten. Die soll nach Berechnungen von Bauamtsleiter Alexander Knahn nur noch rund 30 000 Euro kosten und damit erheblich günstiger als das Designerhäuschen, das ursprünglich angedacht war.

Bauamtsleiter Knahn unterrichtete den Ausschuss, dass die Albrecht-Dürer-Straße im Bereich der derzeitigen Bauarbeiten von der Friedrich-von-Spee-Straße bis zur Hans-Sachs-Straße vom 25. bis 29. November gesperrt werden muss, um die abschließenden Asphaltarbeiten durchzuführen.

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