Würzburg

Erstmals lagert Whisky im Staatlichen Hofkeller

Burkhard Noeth, Bernhard Bromma, Hadrian Bromma Thilo Heuft Foto: Glentaste

Zum ersten Mal befinden sich Whiskyfässer mit schottischem Whisky in den Gewölbekellern unter der Residenz in Würzburg. Die Fässer wurden vom Würzburger Start-Up Unternehmen "Glentaste" aus den schottischen Highlands importiert, nachdem sie dort bereits knapp neun Jahre lang gereift waren.  Nach dem Eintreffen in Deutschland lagerte der Whisky noch etwa ein Jahr in der Rhön. Anschließend wurde er in kleinere Fässer umgefüllt, in denen vorher beispielsweise Portwein lagerte. Diesen Prozess nennt man "Finishing", der Whisky wird so am Ende seines Reifeprozesses nochmals veredelt.

Hierfür wurde ein besonderer Ort gesucht. Der befindet sich klimatisch perfekt im Herzen Würzburgs. Und so fand der Whisky, der inzwischen bereits knapp zehn Jahre alt ist, seinen Weg in den Rotweinkeller des Staatlichen Hofkellers. Rotweinkeller, weil dort bei vergleichbar hohen Temperaturen nur Rotwein lagern kann.

Hadrian Bromma von Glentaste dazu: "Wir sind stolz und glücklich, dass unser Whisky in den Hallen des Hofkellers reifen darf." Bromma ist sich eines guten Ergebnisses sicher.  Im kommenden Jahr sei eine "Wein trifft Whisky"-Verkostung gepant. Diese Verkostung wird im Veranstaltungskalender des Staatlichen Hofkellers, sowie unter www.glentaste.de, zu finden sein.

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