RIMPAR

Exkursion an jüdische Orte

Die Rimparer Synagoge konnte leider nur von außen besichtigt werden, da immer noch kein Zugang geschaffen wurde. Foto: Rebekka Denz

Der Arbeitskreis „Landjudentum in der Region“ der LAG Wein, Wald, Wasser unter Leitung der neuen Projektmanagerin Rebekka Denz hatte zu einer Tagesexkursion an jüdische Orte im Landkreis Würzburg eingeladen. Ziel des Arbeitskreises ist ein funktionierendes Netzwerk „Jüdisches Erbe“ aufzubauen. Insgesamt 40 Mitglieder des Arbeitskreises und weitere interessierte Bürger besuchten in Höchberg die Präparandenschule mit Museum, den Friedhof, die zur evangelischen Kirche umgebaute Synagoge und die wieder entdeckte Laubhütte in Zell. Kulturwissenschaftlerin Annette Taigel gab Einblick in das damalige reiche kulturelle jüdische Leben in beiden Orten und erklärte die Bedeutung der Laubhütte.

In Veitshöchheim stellte Dr. Martina Edelmann die restaurierte Synagoge mit dem jüdischen Kulturmuseum vor.

Letzte Station der Exkursion bildete Rimpar. Die Zuhörer erfuhren von Hannelore Mintzel und Margarete Busche von der Geschichte der jüdischen Bevölkerung mit dem Schwerpunkt: Geschichte der bekannten Familie Lehman. Ein Gang zur Synagoge vorbei am Geburtshaus des Stammvaters Abraham Löw/ Lehmann, mit Stopps an einigen Stolpersteinen für die 13 ermordeten Rimparer Juden beschloss die Veranstaltung. Viele der Teilnehmer bedauerten, dass vorerst wenig Aussicht auf eine Renovierung der denkmalgeschützten Synagoge in Rimpar besteht, da bislang kein Zugang geschaffen wurde.

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