WÜRZBURG

Exorzismus-Prozess: Als der Teufel mit im Gericht saß

Vor gut 40 Jahren ging der Prozess zum „Fall Anneliese Michel“ zu Ende. Obwohl ihr Name mit Exorzismus verbunden ist, war Teufelsaustreibung für das Urteil nicht ausschlaggebend.
Grab von Anneliese Michel
Das Archivfoto (aufgenommen im April 2014) zeigt das Grab von Anneliese Michel auf dem Friedhof von Klingenberg (Lkr. Miltenberg). Die Umstände ihres Todes im Jahr 1976 beschäftigten die Aschaffenburger Richter. Foto: Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa
Beim Wort „Exorzismus“ fällt vielen Menschen ein bestimmter Fall ein, obwohl er über 40 Jahre zurückliegt: die vom Würzburger Bischof genehmigte Dämonenaustreibung bei Anneliese Michel in Klingenberg. Die kleine Stadt am Main im Landkreis Miltenberg wurde damals weltberühmt. Um diesen Exorzismus-Prozess geht es in dieser Folge unserer Serie Gelöste Kriminalfälle. Die Umstände, die am 1. Juli 1976 zum Tod der 23-jährigen an Epilepsie erkrankten Pädagogikstudentin führten, waren Stoff für Spielfilmproduktionen wie „Der Exorzismus der Emily Rose“ (2005) und „Requiem“ (2006). ...
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