Uettingen

Experten schlagen Alarm: Viele Bäume in Unterfranken sterben

Trockenheit, Schädlinge, Pilzbefall: Der Wald in Deutschland leidet in diesem Jahr extrem unter der stetigen Erwärmung. Warum es in Unterfranken besonders schlimm ist.
Ein Foto von oben zeigt das Ausmaß des Schwammspinner-Befalls in einem Waldstück bei Hettstadt im Landkreis Würzburg. Foto: Foto: Berthold Diem
Braune Baumkronen und kahl gefressene Äste ohne Blätter, so weit das Auge reicht. So dokumentiert ein Video den Schwammspinnerbefall in einem Waldstück bei Hettstadt (Lkr. Würzburg). Es ist ein Beispiel von vielen. "Der Wald in ganz Deutschland ist derzeit in einem alarmierenden Zustand", sagt Bernhard Schuldt, Professor für Botanik an der Universität Würzburg. Eine Bestandsaufnahme in Hessen zeigt: Der trockene, heiße Sommer 2018 hat rund 30 Prozent der alten Rotbuchen stark geschädigt. Ähnliche Meldungen kommen aus Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Nordbayern.
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