Erlabrunn

FDP will mit starkem Ergebnis in den Landtag einziehen

Kandidat Wolfgang Kuhl macht sich für eine offene und transparente Politik stark. Dafür will er einiges tun.
Wolfgang Kuhl mit Festrednerin Nadja Hirsch.bei der liberalen Weinprobe in Erlabrunn  MdEP Foto: Kuhl
Wolfgang Kuhl mit Festrednerin Nadja Hirsch.bei der liberalen Weinprobe in Erlabrunn  MdEP Foto: Kuhl

In Erlabrunn fand im Winzerhof Blaß die traditionelle Liberale Weinprobe der FDP Würzburg-Land und ihres Landtagskandidaten Wolfgang Kuhl statt. Rund 250 Gäste waren gekommen, um die Reden der Kandidaten und der Festrednerin Nadja Hirsch, Vorsitzende der FDP im Europäischen Parlament, zu hören, heißt es in einer Pressemitteilung.

Bayern darf Anschluss nicht verlieren

Kuhl: „Wir Liberale wollen uns nicht länger mit dem zufrieden geben, was wir in Bayern bisher erreicht haben, sondern die Weichen dafür stellen, dass es uns auch in Zukunft gut geht. Statt aus Angst vor rechten Kräften im Wahlkampf den Geldregen über Bayern auszuschütten, wollen wir wichtige Investitionen umsetzen." Bayern dürfe den Anschluss nicht verlieren, deshalb wollen die Liberalen eine flächendeckende digitale Infrastruktur in Bayern schaffen.

In der Bildungspolitik fordert der Kandidat mehr frühkindliche Bildung und individuelle Förderung, damit jedes Kind die gleichen Chancen hat. In der Sozialpolitik werde es Zeit, unnötige Bürokratie endlich abzubauen und mehr Stellen im sozialen Sektor zu schaffen.

Es gebe in Bayern viel zu tun, was sowohl die Regierungspartei als auch die Opposition in den vergangenen Jahren versäumt hätten. Mit Blick auf die erschreckenden Ereignisse in Chemnitz forderte Kuhl zudem den Rechtsstaat konsequent anzuwenden: „Das bedeutet, dass wir abgelehnte Asylbewerber auch konsequent abschieben müssen. Zeitgleich wollen wir, dass gut integrierte Flüchtlinge in unserem Land bleiben dürfen. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist das dringend erforderlich". Seine Forderung: Die Politik muss offener und transparenter werden und sich an ihre eigene Spielregeln halten.

Nadja Hirsch kritisiert bayerische Staatsregierung

Die Vorsitzende der FDP im Europäischen Parlament, Nadja Hirsch, kritisierte die derzeitige Staatsregierung auch aus europäischer Sichtweise: „Bayern ist als Motor mitten in Europa von ungeheurer Bedeutung. Markus Söder setzt das allerdings mit seiner Politik aufs Spiel. Es wird Zeit für Investitionen und Innovation. Unser Mittelstand braucht Fachkräfte und Bayern würde gut daran tun mit dem Bund und Europa zusammenzuarbeiten."

Bezirkstagskandidat Florian Kuhl und die unterfränkische Spitzenkandidatin Adelheid Zimmermann sprachen über ihre Ideen für den Bezirkstag. Kuhl betonte dabei, man wolle den Bezirkstag zum regionalen Zukunftsrat ausbauen, um Probleme wie Digitalisierung und ÖPNV bezirksweit zu diskutieren. „Außerdem wollen wir Politik für Menschen machen und nicht für Behörden“, meinte Kuhl und forderte weniger Bürokratie und mehr Hilfe zur Selbsthilfe in der Sozialpolitik.

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