Würzburg

Fahrkarten für Bus und Straba sind in Würzburg nun teurer

Wer einen Tag lang mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch Würzburg fahren möchte, muss seit August mehr bezahlen. Doch nicht nur das Tagesticket ist teurer geworden.
Einige Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr in Würzburg sind am 1. August teurer geworden. Foto: Daniel Peter

Fahrgäste müssen für die Nutzung der Würzburger Straßenbahnen und Busse wieder etwas tiefer in die Tasche greifen. Zum 1. August hat der Verkehrsverbund Mainfranken (VVM) einige Ticketpreise angehoben. Wie bereits berichtet, war ursprünglich eine Erhöhung der Fahrkarten um durchschnittlich 3,36 Prozent geplant.

Höhere Kosten lassen die Preise steigen

Begründet wurde das vor allem mit den gestiegenen Kosten für die Antriebsenergie, also den Strom für die Straßenbahn und den Diesel-Kraftstoff für die Busse, sowie mit den höheren Löhnen. "Aus diesen beiden Segmenten sind die hauptsächlichen Anpassungsnotwendigkeiten entstanden", sagte Jürgen Dornberger, Pressesprecher der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV), damals auf Nachfrage der Redaktion.

Doch der Würzburger Stadtrat stimmte dieser Erhöhung nicht zu. Vor allem von den "Linken" und "Grünen" war Mitte Mai zu hören, dass die Erhöhung das falsche Signal sei und das Angebot für Bürger noch zu unattraktiv wäre, als dass sie bereit wären, mehr dafür zu bezahlen.

Folglich konnte der VVM die Fahrpreise nur um höchstens 2,9 Prozent erhöhen. Das ist laut einer Regelung ohne die Zustimmung der Stadträte möglich. Schon zum 1. August 2018 hat es eine Erhöhung geben – auch damals um durchschnittlich 2,9 Prozent.

Diese Fahrkarten sind jetzt teurer

Der Preis für eine Einzelfahrt bleibt bei 2,80 Euro. Für eine Tageskarte müssen Fahrgäste nun 5,40 Euro statt 5,20 Euro bezahlen. Eine Sechserkarte für Erwachsene kostet 11,60 Euro statt bislang 11,20 Euro und die Familien-Tageskarte steigt auf 10,90 Euro statt 10,60 Euro. Die nicht übertragbare Jahreskarte im Premiumabo kostet 41,30 Euro pro Monat – bislang lag sie bei 40,10 Euro.

Korrektur: In der ersten Version des Artikels wurde fälschlicherweise berichtet, die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH (WVV) wäre für die Erhöhung der Preise zuständig.

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