Prosselsheim

Fahrzeuge und Arbeiten sind zu laut

Immer wieder steht die Gemeinde wegen des Feuerwehrhauses und des Bauhofs in der Kritik. Dabei hat die Gemeinde bisher alles getan, um dieses Thema zu entspannen. Ihr sind indirekt die Hände gebunden, denn alles hängt von dem geplanten und seit dem 30. Juli 2012 von Baudirektor Dr. Michael Fuchs vom staatlichen Bauamt fest zugesagten schnellen Bau der Umgehungsstraße ab.

In Sache Feuerwehrhalle hat die Bürgermeisterin Birgit Börger in der Gemeinderatssitzung am 23.01.2016 vorgetragen, dass laut Begehungsbericht von Kreisbrandinspektor Michael Reitzenstein die Unterbringung des Feuerwehrautos im Feuerwehrgerätehaus nicht zumutbar ist. Als Fazit stand da zu lesen, dass das Feuerwehrgerätehaus der Feuerwehr Prosselsheim in der Hofstraße aus der Sicht des Kreisbrandinspektor Michael Reitzenstein nicht mehr dem heute erforderlichen Sicherheitsstandard entspricht.

Damals hat Bürgermeisterin Birgit Börger bemerkt, dass, wenn alle Mängel, die derzeit vor Ort bestehen, ordentlich beseitigt werden müssten, man ganz schön viel Geld in die Hand nehmen müsste und es bliebe nach wie vor nur eine halbe Sache. Deshalb sei sie dafür, dass in naher Zukunft über einen Neubau nachgedacht werden sollte.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung hat ein direkter Anwohner seinen Unmut wegen der räumlichen Enge und dem Lärm Luft gemacht. Er beobachte seit Jahren eine Steigerung von Lösch- und Unfalleinsätzen der Feuerwehr Prosselsheim. Diese fahren mit Blaulicht und manchmal auch mit Martinshorn zu ihren Lösch- und Unfalleinsätzen, was gerade in den Nachtstunden bis in die letzten Winkel seines Hauses dringt und stört. Dabei gehen auch einher die Fahrgeräusche durch das Rangieren des Feuerwehrfahrzeugs. Störend sind die abendlichen Übungen vor Ort mit Schlauch- und Pumpübung.

Dagegen lobte der Anwohner die Einsätze der First Responder. Diese verhalten sich in den meisten Fällen sehr umweltverträglich und machten auch beim Ausfahren wenig Lärm. Aber auch sie fahren mit einem Auto, das von Hause aus nicht leise ist.

Im Sommer ist der Bauhof fast nicht bemerkbar, außer wenn am frühen Morgen um 5.30 Uhr vom Sanitärdienst Materialen angeliefert werden und der Fahrer mit lautem Motorgeräusch und Hubeinrichtung seine Ware absetzt. Beim Winterdienst geht es fast durch die ganze Nacht.

Am Ende erklärte er, dass er zusammen mit seinen anderen Anliegern der Straße alle Einsätze sowohl der Feuerwehr als auch des Bauhofs verstehe und auch respektiere, aber sie würden schon sehr ihre Lebensqualität einschränken und er bat die Räte einschließlich Bürgermeisterin um Abhilfe. Die Bürgermeisterin versprach, sich der Sache zeitnah anzunehmen und einen neuen Standort zu suchen.

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