Würzburg

Fan-Randale am Dallenberg: Polizei übt für den Ernstfall

Nicht nur Spieler müssen trainieren, auch Polizisten: Deshalb flogen am Mittwochmorgen Rauchbomben und Knallkörper vor dem Stadion in Würzburg.
Eine Rauchbombe wurde vor dem Kickersstadion in Würzburg gezündet. Das Szenario gehörte zu einer Übung der Bereitschaftspolizei.  Foto: Achim Muth

Passanten wunderten sich am Mittwochmorgen, als am Würzburger Dallenberg eine Hundertschaft der Bereitschaftspolizei Würzburg in Uniform und mit Blaulicht anrückte und einen Bus mit randalierenden Fußball-Fans begleitete: Das Stadion war leer, die Kassenhäuschen geschlossen. Auch die Vereinsverantwortlichen waren irritiert, schließlich steigt das nächste Heimspiel des Drittligisten Würzburger Kickers erst am kommenden Samstag um 14 Uhr gegen Viktoria Köln. Dennoch flogen Rauchbomben, Knallkörper waren zu hören, die Fans im Bus schrien.

Uniformierte Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei drängen vermummte Fans vor dem Stadioneingang in eine Ecke. Das Szenario gehörte zu einer großen Übung. Foto: Achim Muth

Die Auflösung ist simpel: Die Bereitschaftspolizei übte an diesem Vormittag für einen Einsatz im Rahmen eines Fußballspiels. Etwa 150 Beamte, so ein Verantwortlicher auf Anfrage, waren bei der Übung am Würzburger Dallenberg im Einsatz.

Ziel sei es gewesen, Abläufe zu optimieren und zu trainieren. Die renitenten Fans im Bus sowie am Stadioneingang wurden von Polizisten gespielt. Die Übung dauerte mehrere Stunden und war gegen Mittag beendet.

Immer wieder werden Einheiten der Bereitschaftspolizei aus Würzburg bei Hochrisikospielen in den Profiligen angefordert und eingesetzt – etwa in Nürnberg oder München.

Schlagworte

  • Würzburg
  • Achim Muth
  • Beamte
  • Bereitschaftspolizei
  • FC Würzburger Kickers
  • Polizei
  • Polizistinnen und Polizisten
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
1 1
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!