Heidingsfeld

Fasching im Städtle: Ein Zug rollt durch die Baustelle

Die Baustelle am Rathausplatz war das herausragende Thema beim Faschingszug in Heidingsfeld. Foto: Daniel Peter

Faschingsdienstag, kurz nach halb drei nachmittags: Hinter der Waltherschule starten die Hätzfelder ihreneigenen - den 66. - Faschingszug Richtung Klosterstraße und weiter zur aktuellen Baustelle am Rathausplatz. Ein bisschen muten die Hätzfelder Narren an wie die Gallier aus Asterix: Ein kleiner Ort zeigt Flagge und gibt sich längst nicht mit dem großen Würzburger Faschingszug vom Sonntag zufrieden! Und sie trotzen Regen und Wind.

Fotoserie

Faschingszug Teil 1

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Auch die "Alti" sind dabei

Die Motive und Themen der Faschingswagen und Fußgruppen in Heidingsfeld sind - natürlich - die Baustelle, aber auch große Themen wie der Klimawandel und Persönliches wie "Sport mit Spaß" oder  die circa 60 Hätzfelder "Alti" in Großmutters Kleidern samt eindrucksvoller Masken. Unter den Fußgruppen ist auch die Siedlervereinigung Lehmgrubensiedlung mit Gewändern und Turbanen aus dem "Morgenland", ebenso wie die Hätzfelder Läushämmel, die sich gegen Intrigen in den eigenen bunten Reihen wehren - all das unter den wachen Augen des Giemaulpaares Andi I. und Pagin Nadine I. Auch Oberbürgermeister Christian Schuchardt und die Bürgermeister Marion Schäfer-Blake und Adolf Bauer werfen nach Kräften Süßigkeiten unters Narrenvolk. Die neue Zugleitung hat ebenfalls ihren Auftritt.

Edle Tropfen und Süßes

Viele Heidingsfelder haben sich schon vor dem Start des Zuges edle Tropfen des Weingutes Fesel vom Weinbrunnen Am Nikolaustor geholt. Nach einem kurzen Fußmarsch, begleitet vom Spielmannszug Heidingsfeld, stehen sie jetzt in den Fußpfaden der Baustelle am Rathaus. Hier biegt 
der Zug in die Klingenstraße ab statt wie sonst in die Wenzelstraße. Der Zug nimmt dann den Weg  über Reuter- und Andreas-Grieser- in die Mergentheimer Straße, am XXL-Möbelhaus vorbei, um sich schließlich aufzulösen. Für die Hätzfelder freilich ist damit der Fasching längst noch nicht vorbei; sie feiern üblicherweise in den Gaststätten weiter, wo manchmal noch die alten Weiber ("Alti") ihr Lästermaul wetzen und die Kehlen befeuchten, oft bis zur Beerdingung der Fastnacht in der Dunkelheit des Faschingsdienstags. 

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