WÜRZBURG

Feinstaubbelastung: Jahr des Zorns

In einer Pressemitteilung äußert sich jetzt Michael Imhof von der Bürgerinititative (BI) „Brummis weg vom Stadtring“ zu den aktuellen Ergebnissen der Feinstaubmessungen in der Stadt.

Mit der Überschreitung der Feinstaubgrenzwerte an 23 Tagen in den ersten drei Monaten des Jahres am Stadtring Süd liege Würzburg wieder einmal an der Spitze als bayernweit am meisten luftverschmutzte Stadt und das noch vor den Großstädten München und Nürnberg, schreibt Imhof. Ein trauriger Rekord, ein Verkehrs-und Umweltdesaster, definitiv eine Blamage, so der BI-Sprecher.

Alle Befürchtungen der Bürgerinitiative bestätigt.

Alle Befürchtungen der Bürgerinitiative „Brummis weg vom Stadtring“ seien mittlerweile leidvoll bestätigt worden, dass das vor einem Jahr eingeführte Fahrverbot für LKW sich als wirkungslos erweisen müsse. Denn zu umfangreich seien die nicht zuletzt auch im Interesse der Speditionsfirmen dienstbeflissen eingeräumten Ausnahmetatbestände, schreibt Imhof weiter.

Potemkin'sches Dorf am Ring etabliert.

Mit dieser Art eines Fahrverbotes sei wahrlich kein Staat zu machen, denn ein weiteres Mal sei ein Potemkin'sches Dorf am Ring etabliert worden. So würden also nach wie vor Tausende von LKW ungehindert den Mittleren Ring/B19 passieren und während in den umliegenden Gemeinden die Speditionsfirmen immer neue Lagerhäuser bauen würden, zahlten die Bürger Würzburgs dafür einen eminent hohen Preis an schadstoffbedingten Gesundheitsschäden, heißt es in der Mitteilung.

Es sei aus Sicht der BI an der Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, ein Jahr des Zorns mit wiederholten Demonstrationen auf dem Ring auszurufen.

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