Giebelstadt

Festspiele: Die unbekannten Seiten des Florian Geyer

Im neuen Stück der Giebelstadter Festspiele zeigt Regisseur Renier Baaken den Bauernführer als besonnenen Diplomaten und lässt das Theaterblut in Strömen fließen.
Die Bauern stürmen gen Weinsberg. Die Gier nach Beute hat sie in Konflikt mit ihrem Anführer Florian Geyer gebracht. Foto: Gerhard Meißner
Selten zuvor floss so viel Theaterblut, selten zuvor fegten die Reiter so verwegen über die Geyer-Bühne, selten erhellten so viele Explosionen die Szenerie. Und doch hat jenseits allen Spektakels noch keine Inszenierung der Giebelstadter Geyer-Festspiele ihre Protagonisten so fein und facettenreich charakterisiert. Der Bauernkrieg von 1525 tobt wieder vor der Ruine des Geyer-Schlosses. Es ist der dritte Teil des Vierteilers, zu dem Regisseur Renier Baaken die Geyer-Geschichte ausgebaut hat. Lange Recherchen über die historischen Hintergründe waren dem voraus gegangen. Das Ergebnis ist ein Florian-Geyer, ...
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