KIRCHHEIM/GAUBÜTTELBRUNN

Freizeitanlage in Gaubüttelbrunn Thema im Gemeinderat

Das Bürgerheim in Gaubüttelbrunn und ein daran angrenzend geplanter Sportplatz erhitzen weiterhin die Gemüter. In der Sitzung des Gemeinderats am Donnerstag, 15. Dezember, um 18 Uhr, im Pfarrheim gibt Bürgermeister Björn Jungbauer einen Bericht zum Stand der Planungen für die Mehrgenerationen-Freizeitanlage in Gaubüttelbrunn.

Vor wenigen Wochen hatte die Gemeinde einen erneuten Förderantrag für die Erweiterung des Gemeindetreffs beim Amt für ländliche Entwicklung eingereicht. Gleichzeitig haben sich die örtlichen Grünen und das Bürgerbündnis Kirchheim/Gaubüttelbrunn mit einem eigenen Schreiben an das Amt gewendet, in dem sie dem positiv gestimmten Antrag eine „nüchternere Darstellung der Tatsachen“ gegenüberstellen.

Darin erheben die Kritiker des Bauvorhabens den Vorwurf, dass der Förderantrag lediglich das Ziel habe, „scheibchenweise“ doch noch die Errichtung eines Sportplatzes hinter der Musikhalle zu ermöglichen. Dies war jedoch 2014 vom Gemeinderat mit knapper Mehrheit abgelehnt worden.

Von der Gemeinde gibt es jedoch die Zusage, die Erweiterung des Bürgerheims mit maximal 125 000 Euro zu unterstützen, gekoppelt an eine Förderung aus öffentlichen Mitteln und Eigenleistung der Vereine. Ist dieser erfolgreich, dürfte ein weiterer Förderantrag für die angrenzende Freizeitanlage mit einem Parkplatz mit 28 Stellplätzen folgen. Für die Kritiker ist damit klar: Damit wird der Weg für einen Sportplatz geebnet, den die Vereine auf eigene Kosten errichten. Gelder der Gemeinde stehen nicht zur Verfügung.

Funktionierender Treffpunkt

Die Kritiker führen zudem an, dass das Bürgerheim ebenso wenig eine Erweiterung benötige wie eine Mehrgenerationen-Anlage, die eher in eine Stadt als in ein fränkisches Dorf passe. Das Bürgerheim sei bereits heute ein „funktionierender Treffpunkt der Vereine und der Bürger von Gaubüttelbrunn“. Ein „gesellschaftlicher und kultureller Mehrwert“ sei darum nicht zu erwarten. Vielmehr schade der an die Wohnbebauung angrenzende Sportplatz der Natur und den Anwohnern. Einige von ihnen hatten sich im Sommer in einer Unterschriftenliste dagegen ausgesprochen.

Denkbar ist inzwischen auch ein Bürgerentscheid. Es sei sinnvoller, Steuergelder für Zwecke zu verwenden, die allen Bürgern im Ort nützen, als damit „ein Prestigeobjekt weniger“ zu verwirklichen, heißt es ergänzend. Eine Sammlung der dafür nötigen Unterschriften steht noch aus.

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