Würzburg

"Fridays For Future": Mahnwache für den Klimaschutz

Beim Demozug sollte es nicht bleiben: Am Freitag gingen in Würzburg erneut junge Menschen für mehr Klimaschutz auf die Straße. Doch das reichte den Demonstranten nicht.
Am Freitag demonstrierten die Teilnehmer der Fridays For Future-Bewegung wieder nach der Schulzeit.
Am Freitag demonstrierten die Teilnehmer der Fridays For Future-Bewegung wieder nach der Schulzeit. Foto: Lucas Kesselhut

Und wieder zogen sie durch die Innenstadt von Würzburg: Anhänger der "Fridays For Future"-Bewegung demonstrierten auch am Freitag wieder für mehr Klimaschutz. Vor zwei Wochen fand die Demonstration noch während der Schulzeit statt, dieses Mal ging es wieder außerhalb des Unterrichts auf die Straße. Die Veranstalter haben vor rund einer Woche eine Umfrage in den sozialen Medien gestartet und gefragt, ob der Protest innerhalb oder nach der Schulzeit stattfinden soll. Das der Redaktion unbekannte Ergebnis sei jedoch nicht ausschlaggebend dafür gewesen, die Demonstration am Freitag auf den Nachmittag zu legen. Viel mehr wolle man auch Schülern die Teilnahme ermöglichen, die sich vielleicht nicht trauen, während der Schulzeit zu streiken, erklärt Anton Heilig.

Er ist Teil des Organisationsteams. Rund 300 Demonstranten zählte er am Freitag – und damit waren es ähnlich viele wie auch bei der Demonstration im Februar, die auch außerhalb der Schulzeit stattgefunden hat. Beim Schulstreik vor zwei Wochen beteiligten sich laut Veranstaltern rund 1100 Teilnehmer, die Polizei sprach von 750 Menschen.

Doch beim lauten Protest durch die Innenstadt von Würzburg sollte es nicht bleiben. Nach der Demonstration hat die Bewegung ein Protestcamp am Vierröhrenbrunnen vor dem Rathaus aufgeschlagen. Dort möchten sie bis Sonntagnachmittag eine 48-Stunden-Mahnwache abhalten. "Das haben wir geplant, um Abwechslung in die Proteste zu bringen", erklärt Anton Heilig. Am Samstag ziehen die Demonstranten dann von 6 bis 22 Uhr auf den Unteren Markt um, da die Mahnwache am Vierröhrenbrunnen am Samstag nicht erlaubt worden sei. Am Sonntag wird das Lager dort dann aber wieder aufgeschlagen.

Für die Anwesenheit ist laut Heilig ein Plan erstellt worden, um auch sicherzustellen, dass in den Nachtstunden jemand vor Ort ist. "Dafür sind mindestens zwei Achtzehnjährige vorgesehen, die das nach Mitternacht auch dürfen", sagt Heilig. Ziel sei es, einen Diskussionsraum zu schaffen, zum Beispiel durch verschiedene Aktivitäten wie Redebeiträge, Musik und Spiele.

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