LANDKREIS WÜRZBURG

Für eine Ortsumgehung

(eug) Landrat Eberhard Nuß und die Bürgermeister von Unterpleichfeld und Bergtheim, Fredy Arnold und Konrad Schlier, sind sich einig: Die Menschen in Unterpleichfeld, Bergtheim und Opferbaum sind „über die Grenzen des Zumutbaren belastet“, wie es in einer Pressemitteilung aus dem Landratsamt heißt. Grund sei der nach wie vor „ungebrochen hohe Pkw-Verkehr durch die Ortschaften auf der B 19“ heißt es in dem Schreiben weiter.

„Vor allem, wenn die Autobahn mal wieder zu ist, kommt man in Unterpleichfeld kaum mehr über die Straße“, hatte Bürgermeister Fredy Arnold in einem Gespräch im Landratsamt über das Thema Ortsumgehung betont. Dieselbe Situation stelle sich für die Anwohner in Bergtheim und Opferbaum dar, ergänzte Bürgermeister Konrad Schlier.

Das Gespräch im Landratsamt zwischen Landrat und Bürgermeistern mündete in die Forderung, die Ortsumfahrungen erneut in den Bundesverkehrswegeplan aufzunehmen und die technische Realisierbarkeit der Ortsumgehungen zu überprüfen.

Anlass des Gesprächs war die nach Meinung der Gesprächsteilnehmer „unhaltbare Situation“ des Verkehrsaufkommens in den Gemeinden. „Unterpleichfeld, Bergtheim und Opferbaum ersticken im Verkehr. Das Transitverbot für Lkws hat für den Schwerlastverkehr ein wenig Erleichterung gebracht, aber die Flut der Pkws ist längst nicht mehr verkraftbar, vor allem, wenn die A 7 wieder einmal Stau meldet“, betonen Bürgermeister und Landrat unisono.

Eine schnell zu verwirklichende Entspannung der Situation sehen die Bürgermeister darin, die Geschwindigkeit in den Einfahrtsbereichen der Orte zu reduzieren, indem die Ortstafeln weiter nach draußen verlegt werden.

„Ich hoffe auf eine baldige Verbesserung der Situation für die Menschen im nördlichen Landkreis“, bekräftigte Landrat Eberhard Nuß die Forderungen.

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