WÜRZBURG

Gambrinus für Landrat Nuß

Karl-Heinz Pritzl (links), Vorsitzender der Gemeinschaft Mainfranken Bier, überreicht Landrat Eberhard Nuß den Gambrinus. Foto: Ammon

Den „Mainfränkischen Gambrinus“ hat in diesem Jahr der Landrat des Landkreises Würzburg, Eberhard Nuß, erhalten. Gambrinus, der altägyptische Herrscher und Ehegatte der Göttin Isis, gilt als Erfinder der Braukunst. Die Auszeichnung, eine 65 Zentimeter große Skulptur, wird eigens von einem Holzschnitzer aus Helmstadt (Lkr. Würzburg) angefertigt.

Mit Eberhard Nuß werde ein Politiker ausgezeichnet, der sich stets für die „Belange der heimischen Wirtschaft“ eingesetzt habe, begründete Karl-Heinz Pritzl, der Vorsitzende der Gemeinschaft Mainfranken Bier, die Entscheidung. In Zeiten der Globalisierung seien die Produkte der mittelständischen Brauwirtschaft, die statt auf einen „vermeintlichen Durchschnittsgeschmack“ auf regional erzeugte Biere setzen, ein wichtiger Beitrag dafür, dass „unsere Heimat nicht im globalen Einerlei“ untergehe, betonte er.

Mit der Kauzen Bräu und der Privatbrauerei Oechsner kommen gleich zwei Mitgliedsbetriebe aus dem Wirkungsfeld des Landrats. Nuß betonte, dass der Landkreis verstärkt auf in der Region erzeugte und vermarktete Produkte setze. Sie seien nicht nur ökologisch, sondern sicherten auch Arbeitsplätze in der Region. Die Gemeinschaft Mainfranken Bier gibt es seit 1986. Sie besteht aus sieben mittelständischen Brauereien in Unterfranken.

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